Zehn Jahre Krimi-Cops

Die Düsseldorfer Krimi-Cops: Carsten Rösler, Carsten Vollmer, Klaus Stickelbroeck, Martin Niedergesähß und Ingo Hoffmann (v.l.n.r.)- ^Foto: Krimi-Cops
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Fünf Düsseldorfer Polizisten sind die Krimi-Cops. 2007 erschien der erste Krimi des Autoren-Kollektivs und derzeit arbeiten sie an ihrem sechsten Buch.

Irgendwann im Jahre 2004 saßen sechs Düsseldorfer Polizisten nach dem Dienst zusammen und tauschten die lustigeren Erlebnisse aus, die sie im Einsatz täglich so erlebt hatten. "Das müsste man eigentlich mal aufschreiben, hatten wir uns damals gedacht. Aber das ging ja so ohne weiteres nicht - und dann kam uns die Idee mit dem Krimi", sagt Polizeihauptkommissar (PHK) Carsten Rösler zurückblickend.
Am nächsten Tag sei dann Martin Niedergesähß, heute ebenfalls PHK, mit einer Diskette auf die Wache gekommen und habe gesagt, er habe mit dem Krimi schon mal angefangen, wer wolle, könne nun weiterschreiben. Das seien die Anfänge des ersten Buches der Krimi-Cops mit dem späteren Titel "Stückwerk" gewesen, erzählt Rösler. "Und dann haben wir damals noch ohne Überlegungen zu Struktur oder Plott etwas chaotisch einfach abwechselnd weiter geschrieben." Dass das Buch mal verlegt werden und einmal die Basis für weitere erfolgreiche Bücher des Autoren-Kollektivs würde, sei ja eigentlich nie so geplant gewesen.
Mittlerweile arbeiten Rösler, Niedergesähß und ihre Kollegen E(rster)PHK Klaus Stickelbroeck, PHK Carsten Vollmer und PHK Ingo Hoffmann bereits an ihrem sechsten Buch, das im kommenden Jahr erscheinen soll. Im Mittelpunkt steht dabei wie bereits in "Stückwerk" und den folgenden vier Krimis das ungleiche Ermittlerpaar Pit "Struller" Struhlmann als "alter Hase" und der bislang Dauerpraktikant Christian Jensen. "Diesmal geht es um einen Einbruch in die Düsseldorfer Kunstmuseen und eine Leiche vor dem Polizeipräsidium" erzählt Rösler. Mehr wird aber noch nicht verraten.
Mittlerweile, sagt er, gehe man etwas strukturierter ans Werk. "Wir legen uns einen Plott zurecht und schauen, dass alles was einer von uns geschrieben hat, auch mit allem zusammenpasst", sagt der Krimi-Cop. Wer aber der Mörder sei, das würde sich erst im Lauf des Schreibens entwicklen. "Das überrascht uns dann zum Teil selbst", sagt Rösler schmunzelnd.
Was sich ebenfalls geändert hat in den zehn Jahren seit Erscheinen des ersten Krimis ist, dass Stephan Engel, der am ersten Band mitschrieb, mittlerweile aus privaten Gründen nicht mehr bei den Krimi-Cops ist. "Und wir sind mittweile alle über die ganze Stadt verteilt. Damals waren wir alle auf der Polizeiwache Mörsenbroich eingesetzt", sagt Rösler. So sei jede Lesung, bei der immer mindestens drei der Krimi-Cops mit dabei sind, wie ein "Klassentreffen", sagt Rösler - auch wenn man sich beim Schreiben natürlich per Email austausche. Das werde man bei der großen Jubiläumslesung am Sonntag, 19. November, um 17 Uhr in Gerresheim auch genießen, wenn die Krimi-Cops die schärfsten und witzigsten Szenen aus ihrem Debüt-Roman "Stückwerk" lesen werden.
In jedem Fall, sagt der Krimi-Cop, versuche man in den Krimis nie zu Ernst zu werden und arbeite eben tatsächlich die lustigen Episoden des Polizistenalltags mit ein - ganz so, wie es die ursprüngliche Idee beim Treffen nach Dienstschluss im Jahr 2004 einmal gewesen war.
Die nächste Lesung der Krimi-Cops in Düsseldorf ist die große Jubiläumslesung zum Zehnjährigen am Sonntag, 19. November, in der Gaststätte "zum Jägerhof", Kölner Tor 17, in Gerresheim. Veranstalter ist der Kulturkreis Gerresheim. Beginn ist um 17 Uhr, der Eintritt kostet 5 Euro. Weitere Informationen und Termine gibt es im Internet unter www.krimi-cops.de oder auf Facebook.
(Text: Volker Budinger)

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Lokalkompass Düsseldorf aus Düsseldorf

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