Ausflugstipp: Der Lantz'sche Park in Düsseldorf-Lohausen

Ein typisches Bild im Park: Flugzeuge fast im Minutentakt
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  • Ein typisches Bild im Park: Flugzeuge fast im Minutentakt
  • hochgeladen von Margot Klütsch
Wo: lohauser dorfstraße, Lohauser Dorfstraße, 40474 Düsseldorf auf Karte anzeigen

Zwar donnern die Flieger fast im Minutentakt über den Lantz'schen Park, doch im Herbst und bei strahlender Sonne zeigt er sich in seiner ganzen Schönheit. Die Schmuckvasen und das weiße Herrenhaus verbreiten eine fast südliche Atmosphäre und selbst die Begräbniskapelle wirkt weniger verwunschen. 

Vom Rittersitz zum Landschaftsgarten
1804 erwarb der Industrielle Heinrich Balthasar Lantz den ehemaligen Rittersitz der Herren Calcum von Lohausen, die das Anwesen aus finanziellen Gründen verkaufen mussten. Wohl kurz danach ließ er das spätklassizistische Herrenhaus errichten.1858 legte Gartenarchitekt Joseph Clemens Weyhe den großzügigen englischen Landschaftsgarten mit Baumgruppen und Aussichtspunkten an. Die neuromanische Begräbniskapelle entstand 1878 nach dem Tod von Mathilde Lantz. Der Park wurde nach Westen durch ein Linden-Rondell rund um die Kapelle und eine Linden-Allee erweitert.1972 erwarb die Stadt Düsseldorf den 17 ha großen Park. Er ist seit 1978 öffentlich zugänglich. Gerade wurde bekannt, dass in der seit Jahren leer stehenden Villa Lantz jetzt Büro- und Ausstellungsräume eingerichtet werden sollen.

Die Skulpturen
Im Park gibt es noch einige Reste älterer Skulpturen. Als der Altstadt-Galerist Alfred Schmela (1918 - 1980) das Herrenhaus bewohnte, machte er den Garten zu einem Skulpturenpark, in dem internationale zeitgenössische Künstler vertreten waren. Nach Schmelas Tod blieben allerdings nur wenige Objekte im Park.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich bei meinem Ausflug begleitet.

Infos gibt es bei den BIldunterschriften.

Quellen:
https://www.duesseldorf.de/stadtgruen/park/lantzsc...
Rolf Purpar: Kunststadt Düsseldorf. Objekte und Denkmäler im Stadtbild, 2. Aufl., Düsseldorf 2009.
Wolfgang Funken: Art publica Düsseldord, Bd. 3, Esssen 2012.

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