Unser schönster Garten: Seeblick in Kalkum

Fotos: Siegel
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Unser schönster Garten“, so heißt die gemeinsame Aktion von OBI Rath und dem Rhein-Boten. Bereits im fünften Jahr werden wieder die schönsten Gärten unserer Leser vorgestellt, die sich zuvor bei uns beworben haben. Wie schon im vergangenen Jahr können sich auch erneut Düsseldorfer mit grünen Balkonen oder Terrassen bewerben.

„Und am Ende der Straße steht ein Haus am See.“ Diese Zeile aus dem bekannten Song von Peter Fox geht einem sofort durch den Kopf, wenn man den Blick von Christel Baltruschats Terrasse über den Garten schweifen lässt. Zwar ist es nicht das Ende der ruhigen Anliegerstraße in Kalkum, und es ist auch nicht nur ein Haus, das dort im Düsseldorfer Norden steht, aber der Ausblick auf den Lambertus See lässt einen alle Bebauungen drum herum vergessen.
Seit 1981 wohnt Christel Baltruschat in der geräumigen Eigentumswohnung mit Seeblick. Ihre drei Kinder sind hier aufgewachsen, heute spielen die zwei Enkelkinder regelmäßig im Garten. Rund 600 Quadratmeter misst der grüne Außenbereich, der am Seeufer endet. Mit glasklarem Wasser lädt er zum baden ein, allerdings sollte man dies aus Gründen des Gesundheitsschutzes unterlassen, denn im See wurden perfluorierte Tenside, kurz PFT, nachgewiesen. „Potenzieller Hauptverursacher der Verseuchung ist der naheliegende Flughafen, denn hier löscht die Feuerwehr seit Jahrzehnten mit stark PFT-haltigem Schaum“, erklärt Baltruschat. „Allerdings muss man nicht zwingend schwimmen gehen um sich an heißen Sommertagen abzukühlen. Hier unter der großen Trauerweide am Ufer, die ich übrigens 1989 nach einem Holland-Urlaub gepflanzt habe, geht fast immer ein kühler Wind.“ Vom Liegestuhl aus hat man einen wunderbaren Blick auf den See, die gegenüberliegenden Pferdekoppeln und den Flughafen.
Auch Freunde kommen gerne zu Besuch: „Ein besonderes Highlight war, als vor einiger Zeit zum ersten Mal der große Jet A380 in Düsseldorf gelandet ist. Da haben wir eine kleine Party veranstaltet und auf das Flugzeug, welches fast direkt über den Garten flog, angestoßen“, sagt Christel Baltruschat.
Ihr Grün hat die Hobbygärtnerin pflegeleicht angelegt. Immergrüne Pflanzen als Sichtschutz, Bodendecker, Sukkulenten und Blühpflanzen wie Rosen, Lavendel, Schneeball, Hortensien, Nachtkerzen, Oleander, Hibiskus und Kamelien. Mittendrin ein dicker, lachender Buddha, eine alte Nähmaschine oder ein rustikaler Holzspiegel. Ein Garten wie die Hausherrin: unkonventionell. Auch eine Rarität wächst hier am Ufer des Lambertus Sees: „Ich bin im Besitz einer Indianerbanane, einer Asimina Triloba, diese gehört zur tropischen Gattung der Annonengewächse. Ursprünglich stammt die Asimina Triloba aus Nordamerika, wo sie unter den Ureinwohnern als wohlschmeckende Vitalitätsfrucht geschätzt wurde.“

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