Umwelt
5,8 Millionen Euro Bundesförderung für saubere Luft

Oberbürgermeister Thomas Geisel (Mitte) und Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke haben zwei Förderbescheide aus dem "Sofortprogramm Saubere Luft" des Bundes von dem Düsseldorfer Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek entgegen genommen. Foto:  Landeshauptstadt Düsseldorf, Melanie Zanin
  • Oberbürgermeister Thomas Geisel (Mitte) und Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke haben zwei Förderbescheide aus dem "Sofortprogramm Saubere Luft" des Bundes von dem Düsseldorfer Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek entgegen genommen. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf, Melanie Zanin
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Oberbürgermeister Thomas Geisel und Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke haben am Dienstag, 4. Dezember, von dem Düsseldorfer Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek zwei Förderbescheide aus dem "Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020" in Höhe von 5,8 Millionen Euro für die Landeshauptstadt Düsseldorf entgegengenommen.

Jarzombek hatte diese wiederum vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, erhalten, um sie an die Landeshauptstadt Düsseldorf weiterzugeben.

Oberbürgermeister Thomas Geisel dazu: "Emissionsarme, umweltfreundliche und effiziente Mobilität hat bei uns in Düsseldorf höchste Priorität. Für jede Unterstützung aus Berlin in diesem Zusammenhang sind wir sehr dankbar."

3,1 Millionen Euro der Fördermittel werden der Datenbereitstellung für die Anpassung/Optimierung der Schaltung von Lichtzeichenanlagen zu Gute kommen. Zur Beschleunigung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sollen 2,75 Millionen Euro eingesetzt werden. Die mit dieser Fördercharge verteilten Gelder werden seitens des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Luftreinhaltung nach den Vereinbarungen des 1. Dieselgipfels verteilt.

Der Green City Masterplan der Landeshauptstadt Düsseldorf beinhaltet viele Projekte. Dazu zählt die Erneuerung von Lichtsignalanlagen. Im Rahmen der geförderten Projekte sollen 41 Lichtsignalanlagen erneuert werden. Die Lichtsignalanlagen sollen hinsichtlich einer intelligenten Ampelschaltung angepasst werden, um insbesondere den ÖPNV zu beschleunigen. Die erhobenen Daten können unter anderem zur Erstellung einer Grünzeitprognose für einen Ampelassistenten genutzt werden. Durch die ÖPNV-Beschleunigung sollen Verlustzeiten für Busse und Bahnen minimiert werden und deren Attraktivität gesteigert werden. Bis Ende 2020 soll dazu an über 100 Ampelanlagen eine ÖPNV-Beschleunigung ergänzt oder optimiert werden, so der Green City Masterplan und der Nahverkehrsplan. Zusätzlich sollen nach Bedarf Verkehrsabhängigkeiten ergänzt werden, um alle Verkehrsarten möglichst leistungsfähig abwickeln zu können.

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