Aufnahme von Flüchtlinge ist ein Gebot der Menschlichkeit

In diesem Haus in Garath werden 50 Flüchtlinge einquartiert. Das haus war ursprünglich für sechs Mietparteien konzipiert.
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Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist verpflichtet, Menschen, die in Deutschland Asyl beantragen, aufzunehmen und unterzubringen. Für die Kommune besteht eine Unterbringungspflicht für zugewiesene Asylbewerberinnen und -bewerber. Die Landeshauptstadt Düsseldorf beabsichtigt keine zentrale Unterbringung, vielmehr verfolge man das Ziel, die unterzubringenden Personengruppen auf das gesamte Düsseldorfer Stadtgebiet zu verteilen. So auch in Garath.

Dort werden ab Februar 2014 insgesamt 50 Personen auf der Emii-Barth-Straße 104 einquartiert. Das ursprünglich für sechs Mietparteien gebaute Haus wurde von der Stadt angemietet und soll entsprechend für 50 Personen umgebaut werden. Angesichts der katastrophalen humanitären Verhältnisse in ihrem Heimatland ist es ein "Gebot der Menschlichkeit", die Flüchtlinge bei uns aufzunehmen.

„Wir sind moralisch verpflichtet, den Menschen mit allen Mitteln die uns zur Verfügung stehen, zu helfen. Denn auch sie leben auf dieser Erde. Auch sie fühlen, lieben, und haben Sehnsüchte. Auch sie haben hunger und sehnen sich nach Frieden. Bedürfnisse, die wir alle haben! Sie hatten eine Wohnung oder ein Haus, gingen Ihrer Arbeit nach. Sie haben ein Recht auf Hilfe. Ihnen darf man ihre Not und ihren Überlebenswillen nicht anlasten, sondern den Diktatoren und den verbrecherischen Politikern, die an kriegerischen Auseinandersetzungen und am Leid dieser Menschen Geld verdienen.
Solange sich die Weltpolitik nicht ändert und solange es Kriegsverbrecher und korrupte Politiker gibt, solange wird es Menschen geben, die ihre Heimat verlassen müssen - weil sie nicht selten - um ihr- und das Leben Ihrer Kinder bangen müssen.

Abseits der städtischen Infrastruktur

Ich wünsche mir aber auch, dass es bei der Verteilung der Flüchtlinge gerechter zugeht. Denn häufig werden sie in die sozialen Spannungsgebiete oder abseits der städtischen Infrastruktur isoliert. Statt Frieden und Anerkennung ernten sie Hass und Missgunst. So gelangen diese bedauernswerten Menschen von einem Spannungsgebiet in das andere.

Diese unausgewogene „Verteilungsschlüsselpolitik“ verschafft extremistischen Gruppierungen zudem weiteren Auftrieb für ihre Hetzkampagnen und trägt somit zu weiteren Eskalationen bei. Damit tut sich die Stadt jedenfalls keinen Gefallen“. Peter Ries, Bezirksvertreter der FREIEN WÄHLER in Garath.

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