„Kinder- und Jugendtheater“ oder „Haus der Kulturen“?
CDU pocht auf Mitsprache der Bürger

Für mehr Bürgerbeteiligung: (v.l.n.r.) Wilfried Kullmann (Bürgerverein), Pavle Madzirov (Ratsherr, Vors. CDU Mörsenbroich), Marcus Münter (Ratsherr, CDU Rath), Gerhard Peters und Karl Tauschke (beide Bezirksvertretung 6), Iljo Skangalov.
  • Für mehr Bürgerbeteiligung: (v.l.n.r.) Wilfried Kullmann (Bürgerverein), Pavle Madzirov (Ratsherr, Vors. CDU Mörsenbroich), Marcus Münter (Ratsherr, CDU Rath), Gerhard Peters und Karl Tauschke (beide Bezirksvertretung 6), Iljo Skangalov.
  • hochgeladen von Peter Salm

Düsseldorf. Das Kinder- und Jugendtheater in Düsseldorf-Mörsenbroich ist nach wie vor im Haus und macht eine anerkannt gute Arbeit. Einen politischen Beschluss zum Ende des Theaters gibt es nicht. Doch im Rathaus wollte OB Geisel mit den Stimmen der Ampelkoalition im Eilverfahren eine neue Nutzung beschließen: ein „Haus der Kulturen“ für Migrantenvereine. Aus Zeitgründen kam es noch nicht zu Abstimmung. Doch der Plan hat von vorneherein zwei Schönheitsfehler: 1. Die Nachbarn des Theaters, die Bürger des Stadtteils und die Politik vor Ort wurde nicht gefragt. 2. Das „Haus der Kulturen“ soll zwar der Integration von Migranten dienen, integriert aber nicht die Mörsenbroicher. „Wenn Demokratie heißt, dass die Bürger entscheiden“, fragte Be-zirksvertreter Karl Tauschke, „wo bleibt hier die Demokratie?“ Die CDU, der Bürger-verein Rath und andere Vereine sowie eine große Zahl von Mörsenbroicher Bürgern demonstrierten vor dem Kinder- und Jugendtheater unter dem Motto „Stop – kein Haus der Kulturen ohne Beteiligung der Menschen vor Ort!“

Online und auf Papier sammeln sie Unterschriften für eine Petition. Ihre Forderungen:
• Ende der Planung für das Haus der Kulturen!
• Offener Workshop zur Nutzung des Standorts für die Bürger Mörsenbroichs!
• Verbleib des Kinder- und Jugendtheaters bis zur Klärung!
CDU-Ratsherr Pavle Madzirov: „Ein ,Haus der Kulturen’ ist etwas anderes als ein Kinder- und Jugendtheater. Uns stört, dass die Anwohner in die Planungen nicht miteinbezogen wurden.“ Und Wilfried Kullmann, 1. Vorsitzender des 170 Mitglieder zählenden Bürgervereins Mörsenbroich, bemängelt, dass im Konzept der Stadtverwaltung für die örtlichen Vereine kein Platz vorgesehen ist.
Beide hoffen auf einen Erfolg der Petition. Unter https://www.openpetition.de/petition/online/kein-haus-der-kulturen-in-moersenbroich-ohne-beteiligung-der-buerger-vor-ort sammeln sie nach wie vor weitere Unterschriften.

Autor:

Peter Salm aus Düsseldorf

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