Dügida die rote Karte zeigen

„DIE LINKE wird sich der rassistischen Dügida-Demonstration in Düsseldorf entgegenstellen und ruft ihre Mitglieder landesweit zur Teilnahme an den Gegendemonstrationen auf. Gerade nach dem fürchterlichem Anschlag auf die französische Satire-Zeitschrift 'Charlie Hebdo' gilt es nun, der Pegida und ihren Instrumentalisierungsversuchen des abscheulichen Verbrechens eine klare Absage zu erteilen.“

Sahra Wagenknecht weiter: „Um der Hetze von Pegida politisch zu begegnen, muss das Liebäugeln mit rassistischen Tönen, wie es in den vergangenen Jahren auch in den etablierten Parteien von SPD, CDU/CSU und FDP nach Belieben betrieben wurde, ein Ende haben. Es geht darum, eine weltoffene Gesellschaft zu schützen und zu verteidigen. Dies gelingt nur, wenn die wachsende soziale Ungleichheit bekämpft wird, statt angebliche Integrationsverweigerer zu Sündenböcken zu stempeln und damit den sozialen Unmut wachsender Bevölkerungsschichten rassistisch zu kanalisieren. Es ist Aufgabe von Politik, den hier lebenden Menschen gute Lebens- und Arbeitsperspektiven zu schaffen. Wenn SPD, CDU, CSU und FDP der Pegida-Bewegung etwas entgegen setzen wollen, müssen sie ehrlich über die sozialen Probleme in Deutschland sprechen, die ihre Ursache nicht in einem fehlenden Bekenntnis zum Abendland haben, sondern durch einen Niedriglohnsektor, prekäre Beschäftigung, drastische Rentenkürzungen und leere öffentliche Kassen durch Steuergeschenke an die Oberschicht und Bankenrettungen in Milliardenhöhe zu erklären sind.“

Sahra Wagenknecht abschließend: „Angesichts der erfolgreichen Verhinderung der Pegida-Demonstration in Köln gilt es für Düsseldorf nun nachzuziehen. Vielleicht kann die vielzitierte freundschaftliche Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf ein zusätzlicher Anreiz sein, in der Landeshauptstadt mindestens so viele Menschen auf die Straße zu bringen wie in Köln. Gerade angesichts des entsetzlichen Anschlags in Frankreich hoffe ich, dass viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer auf die Straße gehen werden, um ein klares Signal gegen den Rassismus von Pegida und für eine weltoffene Gesellschaft zu setzen.“

Autor:

Lawrence Dlangamandla aus Düsseldorf

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