Düsseldorf: Oberbürgermeister Thomas Geisel setzt sich für Flüchtlinge ein
Düsseldorf will Flüchtlinge aus Moria aufnehmen

Düsseldorf: Nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos setzt sich Oberbürgermeister Thomas Geisel dafür ein, Flüchtlinge in Düsseldorf aufzunehmen.
  • Düsseldorf: Nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos setzt sich Oberbürgermeister Thomas Geisel dafür ein, Flüchtlinge in Düsseldorf aufzunehmen.
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Nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos setzt sich Oberbürgermeister Thomas Geisel dafür ein, Flüchtlinge in Düsseldorf aufzunehmen: "Die Zustände in dem Flüchtlingslager auf Lesbos waren schon sehr lange unmenschlich und untragbar. Durch das verheerende Feuer sind die Menschen nun auch noch obdachlos. Das ist eine Situation, die man so nicht hinnehmen kann. Aus humanitären Gründen sind wir deshalb selbstverständlich bereit, Flüchtlinge aus dem Lager Moria in Düsseldorf aufzunehmen. Ich appelliere an die Bundesregierung, diesen Menschen schnellstmöglich die Einreise nach Deutschland zu erlauben."

Von M. Bergmann 

In der Nacht zum 9. September war das Lager Moria durch mehrere Feuer fast vollständig zerstört worden. In dem eigentlich nur für 2.800 Menschen gedachten Notquartier lebten zuletzt über 12.500 Flüchtlinge unter katastrophalen Bedingungen. Das Bündnis "Städte Sicherer Häfen", dem sich auch die Landeshauptstadt Düsseldorf angeschlossen hat, bekräftigt seit Monaten seine Bereitschaft, geflüchtete Menschen zusätzlich aufzunehmen und ihnen eine sichere Perspektive zu bieten. Aktuell wird gefordert, dass die verantwortlichen Entscheidungsträger auf die "Städte Sicherer Häfen" zugehen und schnellstmöglich die Aufnahme der Geflüchteten aus dem ausgebrannten Lager organisieren. Oberbürgermeister Thomas Geisel hat angeboten, kurzfristig bis zu 150 Menschen aufzunehmen. Die Kapazitäten dafür sind in den bestehenden Flüchtlingsunterkünften im Stadtgebiet vorhanden.

Autor:

Andrea Becker aus Essen-Borbeck

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