Schule
Ein moderner Lernort im Grünen

Animation des Neubaus der Waldschule im Wildpark.
  • Animation des Neubaus der Waldschule im Wildpark.
  • Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf
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Mit dem ersten Spatenstich im April diesen Jahres hat das Amt für Gebäudemanagement mit der Errichtung der neuen Waldschule in zentraler Lage im Wildpark begonnen. Bei dem Projekt handelt es sich um einen barrierefrei geplanten Neubau aus zwei Baukörpern mit gemeinsamem Dach.

Die Arbeiten liegen aktuell im Zeitplan. Die neue Waldschule wird voraussichtlich im Mai 2019 fertiggestellt.
In der neuen Waldschule wird neben großen und modernen Schulungsräumen, einschließlich der erforderlichen Funktionsräume, auch ein öffentlich zugänglicher Bereich mit einer Toilettenanlage untergebracht. Mit dem Neubau wird auf die Nachfrage von Schulen und Kindergärten an ausreichend funktionalen Räumen reagiert und der seit vielen Jahren erfolgreichen waldpädagogischen Arbeit des Gartenamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf Rechnung getragen.
Zur Schließung der Gebäudehülle hat am Mittwoch, 14. November, eine Baustellenbesichtigung im Wildpark mit Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke, Stadtkämmerin Dorotheé Schneider und Gründezernentin Helga Stulgies stattgefunden. Geladen waren auch Vertreter des Freundeskreises Wildpark Düsseldorf sowie der Stiftung van Meeteren und der Firma Linklaters LLP, die sich über den Freundeskreis an der Finanzierung des Projektes beteiligt haben.

Ganz neue Möglichkeiten

Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke erklärte in ihrer Ansprache: "Nachdem im April diesen Jahres der erste Spatenstich erfolgt ist, hat der Neubau der Waldschule im Wildpark nun zügig Formen angenommen. Bereits jetzt ist absehbar, dass die Räumlichkeiten ganz neue Möglichkeiten für die waldpädagogische Arbeit mit den Kindern bieten werden und der Wildpark darüber hinaus durch den öffentlichen Bereich des Gebäudes eine Aufwertung für die Besucher erfährt."
Stadtkämmerin Dorothée Schneider ergänzte: "Neben der Erfüllung des zukünftigen Nutzungszweckes wurde in den Planungen Wert darauf gelegt, dass sich das Gebäude in die unmittelbare natürliche Umgebung des Wildparks einfügt. Im Zuge der Schließung der Gebäudehülle wird nunmehr erkennbar, dass dieses Ziel durch die gewählten architektonischen Formen des Gebäudes und die überwiegende Verwendung von Holz als Baumaterial erreicht wird."
Umweltdezernentin Helga Stulgies wies darauf hin: "Mit dem Neubau der Waldschule werden die Voraussetzungen für eine pädagogisch anspruchsvolle Arbeit mit Kindern im Wildpark geschaffen. Somit kann den Kindern bereits im nächsten Jahr ein moderner Lernort im Bereich der Natur zur Verfügung gestellt werden."

Bauabschnitte und Arbeiten am Gebäude

Bevor mit den eigentlichen Arbeiten am Gebäude begonnen werden konnte, sind zunächst die notwendigen Erschließungsarbeiten durchgeführt worden. So wurde eine Baustraße von der Rennbahnstraße bis zum Baugrundstück hergestellt. Ebenso wurden in dem Bereich die erforderlichen Strom-, Wasser- und Telekommunikationsleitungen verlegt. Im Anschluss wurden die Bodenplatten für das Gebäude gegossen, sodass Anfang September mit der Errichtung der Baukörper, die als innovativer Holzbau konzipiert sind, begonnen werden konnte. Als Konstruktion wurde eine Holzrahmenbauweise gewählt. Dieses flexible und energetisch günstige Bausystem lässt eine freie Grundrissgestaltung des Gebäudes zu. Die einzelnen Bestandteile der Holzrahmenkonstruktion sind größtenteils im Werk vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle montiert worden. Das Dachtragwerk, bestehend aus Leimbindern, wurde ebenfalls vorgefertigt zur Montage auf die Baustelle geliefert. Gegenwärtig wird in den Bereichen Fassade und Dachabdichtung gearbeitet.

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