Großes Interesse an Bauprojekten im Duisburger Süden
„Ein Signal in die Zukunft“

Am Alten Angerbach in Huckingen laufen derzeit noch die letzten Erschließungsarbeiten für den ersten und zweiten Bauabschnitt. Zugleich ist aber schon die Vermarktung für den dritten Bauabschnitt gestartet.
Foto: GEBAG/Bernd Uhlen
  • Am Alten Angerbach in Huckingen laufen derzeit noch die letzten Erschließungsarbeiten für den ersten und zweiten Bauabschnitt. Zugleich ist aber schon die Vermarktung für den dritten Bauabschnitt gestartet.
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DUISBURG SÜD. Die Einzugsgebiete rund um die Sechs-Seen-Platte mit ihren Grünzonen und Waldflächen sowie den zahlreichen Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten haben einen hohen Image- und Stellenwert. Nach wie vor gilt nahezu der gesamte Duisburger Süden auch deshalb als bevorzugte Wohngegend.

Die Erschließung neuer, attraktiver Wohnbereiche ist die Folge. Die Politik hat im Schulterschluss mit den Planern und Stadtentwicklern in der Duisburger Verwaltung schon frühzeitig die entsprechenden baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Die Mehrheit der Bevölkerung begrüßt das. Doch es gibt auch Kritik an einigen der Bauvorhaben. So haben sich etwa beim Rahmerbuschfeld Bürger und Organisationen gefunden, die die Pläne verhindern, zumindest aber modifizieren möchten. Nicht unumstritten ist auch der umfassende Ausbau am Alten Angerbach in Huckingen, der allerdings in „trockenen Tüchern“ sein dürfte.

Genau dort geht es jetzt weiter, von der Politik und weiten Teilen der Bevölkerung erhofft und begrüßt. Die Stadt Duisburg und die GEBAG haben die nächste Stufe des Vertriebs für das „Projekt Am Alten Angerbach“ gestartet. Insgesamt werden 61 Baugrundstücke in Größen von knapp 350 bis etwas über 800 Quadratmetern an private Endkunden verkauft. Alle Grundstücke liegen im dritten Bauabschnitt des Baugebiets im südlichen Stadtteil Huckingen.

Hochwertiges
Wohngebiet

Die Vergabe der Grundstücke erfolgt über ein notariell begleitetes Bieterverfahren gegen Höchstgebot. Der Mindestkaufpreis liegt bei 720 Euro pro Quadratmeter plus Erwerbsnebenkosten. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 2. August. Vorgesehen ist eine Bebauung ausschließlich mit freistehenden Einfamilienhäusern. Mittlerweile haben sich über 2.700 Menschen vormerken lassen, die sich für den Kauf eines Grundstücks im dritten Bauabschnitt interessieren.

Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne freut sich darüber. „Hier entsteht ein hochwertiges Wohngebiet in Huckingen, das aufgrund seiner zentralen Lage mit hohem Wohnkomfort, guter Infrastruktur und großem Freizeitwert zu den begehrten Wohnlagen im Duisburger Süden gehören wird. Der Verkauf eröffnet der Stadt Möglichkeiten und steigert das Image von Duisburg“, ist er sich sicher.

Das Grundstück „Am alten Angerbach“ ist im Besitz der Stadt Duisburg. Die GEBAG ist mit der Erschließung und der Vermarktung der Fläche beauftragt. Auf dem Grundstück laufen aktuell noch Erschließungsmaßnahmen im ersten und zweiten Bauabschnitt in der ersten Ausbaustufe, die bald abgeschlossen sind. Im Anschluss werden alle Baufelder an die Investoren und privaten Bauherren der ersten beiden Bauabschnitte übergeben. Die entsprechende Hochbauarbeiten beginnen noch in diesem Sommer.

Investoren zeigen
großes Interesse

Auch an anderer Stelle im Duisburger Süden geht es voran. Bereits im März wurde mit den ersten beiden Vermarktungslosen der Vertrieb für das Projekt 6-Seen-Wedau, dem größten Stadtentwicklungsgebiet in ganz Nordrhein-Westfalen, gestartet. Die Vermarktung der Baufelder erfolgt über ein kombiniertes Konzept- und Bieterverfahren. Die beiden aktuell zur Vermarktung stehenden Baufelder sind 7.500 und 18.600 Quadratmeter groß. Sie befinden sich im zukünftigen Quartier „Neue Gartenstadt“. Hier sollen Mehrfamilienhäuser sowie moderne Stadthäuser im Gartenstadtcharakter entstehen, in Anlehnung an die bereits bestehende Bebauung in Wedau.

Das große Interesse zeige, so sind sich Stadtplaner Linne und GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer einig, welche Strahlkraft das Projekt 6-Seen-Wedau hat, auch über die Grenzen von Duisburg hinaus. „Duisburg rückt mehr und mehr in den Fokus der Investoren“, meint Wortmeyer. Dies sei für die Zukunft der Stadt ein Signal in die richtige Richtung.

Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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