Eine Tat die wütend macht ! Gruppenvergewaltigung nach Disco-Besuch !

Bereits vor Wochen stand Freiburg in den Schlagzeilen, als eine junge Frau nach einer Vergewaltigung tot in einem Fluss gefunden wurde. Nun kam es wieder zu einer Straftat, die wütend machen könnte, wenn man dem Verlauf des Ereignisses folgt.

Was war geschehen ? Eine junge Frau besuchte mit einer Freundin eine Disco, weil hier eine Techno-Party stattfand. Dort lernte sie Majd H., einen Syrer und einen seiner Freunde kennen. Der Mann war polizeibekannt und handelte auch mit Drogen. Eigentlich musste er im Knast sitzen, da ein Haftbefehl vorlag. Im Verlauf des Abends verkaufte er ihr angeblich eine Ecstasy-Pille und gab ihr auch ein Getränk aus. Gegen Mitternacht führte er sie hinaus und vergewaltigte sie in einem nahen Gebüsch.

Nach der Tat rief er Freunde an und mindstens sieben volljährige Männer fielen ebenfalls über vier Stunden über die junge Frau her. Der erste Täter und weitere sieben Tatverdächtige hatten einen deutschen Pass.

Die Polizei vermutet, dass der Majd H. der jungen Frau KO-Tropfen in das Getränk gegeben hatte, da sie sich nach eigenen Angaben nicht wehren konnte. Es gelang jedoch, DNA-Spuren zu sichern, die den Syrer identifizierten.

Weitere Ermittlungen, Vernehmungen, kriminaltechnische Untersuchungen sowie verdeckte Maßnahmen führten im Laufe der vergangenen Woche nach und nach zur Festnahme weiterer Tatverdächtiger. Am 25. Oktober konnte der letzte festgenommen werden.

Die vermuteten Täter sind alle der Polizei bekannt und waren auffällig. Majd H. kam mit seiner Familie 2014 nah Deutschland und lebt in einem Flüchtlingsheim. Vor 2 Jahren liess er sich mit einem Maschinengewehr bei Facebook ablichten und kommentierte : "Ich bin Kurde und mein Herz ist eisern. Ich komme aus der Stadt Qamischli.“

Obwohl die Täter nun ermittelt wurden , muss man der Polizei den Vorwurf machen, dass Majd H. frei herumlief und nicht in Untersuchungshaft verbracht wurde. In der Disco konnte er auch ungehindert mit Drogen handeln ! 

Obwohl es sich um eine scheußliche Tat handelt, muss sich die junge Frau den Vorwurf gefallen lassen, warum sie eine Disco aufsuchte, die einen ziemlich abgewirtschafteten Eindruck machte und hier auch Drogen konsumierte !

Majd H. und die andere Beteiligte haben also einen deutschen Pass, gelten  also als Deutsche und können nicht abgeschoben werden, es sei denn, ihnen würde die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen.

Wegen Art. 16 Abs. 1 S. 1 GG ist eine Ausbürgerung nach rechtmäßiger Einbürgerung grundsätzlich nicht möglich.

Das Staatsangehörigkeitsgesetz sieht aber dann den Verlust der Staatsangehörigkeit gegen den Willen des Betroffenen vor, wenn ein nicht genehmigter Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit gemäß Par. 25 Abs. 1 StAG vorliegt. Gleiches gilt für denjenigen, der ohne Genehmigung in eine ausländische Streitkraft eintritt, deren Staatsangehörigkeit er besitzt, vgl. Par. 28 StAG.

Da derartige Straftaten keine Einzelfälle sind, muss sich der Gesetzgeber den Vorwurf gefallen lassen, dass mit der Vergabe der Deutschen Staatsangehörigkeit großzügig umgegangen wird. Bereits nach relativ kurzer Zeit hat der Syrer einen deutschen Pass erhalten.

Wäre es nicht erforderlich, vor Vergabe der Deutschen Staatsbürgerschaft die Mindestzeiten zu erhöhen und sie auch unter einer Bewährungszeit zu vergeben, so dass sie bei Straftaten wieder entzogen werden kann ? Wenn besondere Integrationsleistungen vorliegen, kann der Flüchtling bereits nach 6 Jahren einen Antrag auf Einbürgerung stellen !
Ob Majd H. seinen Lebensunterhalt selbst absichern konnte, ist nicht bekannt. Auch das ist eine Voraussetzung , um die Deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten. Da er immer noch in einem Flüchtlingsheim lebte, stellt sich die Frage, ob diese Voraussetzung gründlich geprüft wurde. 

Die Frage nach Verlängerung der ständigen Aufenthaltszeit ist nicht unbegründet, beispielsweise ist es in der Schweiz erst nach 12 - jährigem Aufenthalt möglich, einen Antrag auf Einbürgerung zu stellen, über den dann eine Kommission entscheidet.

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