Handwerk Schrittmacher der Digitalisierung

v.l.n.r. Kammerpräsident Andreas Ehlert, NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart, Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher und Kammer-Hauptgeschäftsführer Axel Fuhrmann.
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  • hochgeladen von Norbert Opfermann

Mehr als 300 Gäste kamen am 16. November zum Herbstempfang der Handwerkskammer mit NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart als Gastredner. Kammerpräsident Andreas Ehlert lobte erste Maßnahmen der neuen Landesregierung zur Entbürokratisierung wie die Entschlackung des Vergaberechts und die Abschaffung der Hygieneampel.

Die Kammer appellierte an die Politik, auf Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zu verzichten. Eine entsprechende Resolution überreichte Axel Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher. Das geplante Fahrverbot bedrohe die Existenz vieler Handwerksunternehmen. Die Handwerker fordern dagegen eine kostenlose Nachrüstung der Motoren sowie Bestandsschutz für alle nach der jeweiligen Abgasnorm beschafften Fahrzeuge "im Rahmen der typischen Nutzungsdauer".

„Nordrhein-Westfalen muss sich unsere Düsseldorfer Fortuna zum Vorbild nehmen: Das Land muss wieder Lust darauf bekommen, Tabellenführer zu sein“, sagte Ehlert unter viel Applaus. NRW müsse wieder für Unternehmertum sowie Innovation stehen und dazu die Megathemen wie Bildung, Integration und Digitalisierung anpacken. Nur so könnte das Land aus der wirtschaftlichen und mentalen Trägheit erweckt werden.

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart betonte, dass die Landesregierung die Priorität auf einen flächendeckenden Netzausbau mit Glasfaser setze. Dem Handwerk maß er bei der Digitalisierung eine Schrittmacherfunktion zu. Das Handwerk müsse dem Mittelstand insgesamt zeigen, welche Vorteile die Datenautomatisierung für die Unternehmen habe. Gleichzeitig müsse die Qualität der technischen Ausbildung gemeinsam mit dem Handwerk verbessert werden.

Kammer-Hauptgeschäftsführer Axel Fuhrmann mahnte in seinem Schlusswort, bei aller Zukunftseuphorie nicht die Kommunen zu vergessen. „Geht’s den Kommunen gut, geht’s auch dem Handwerk gut.“

v.l.n.r. Kammerpräsident Andreas Ehlert, NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart, Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher und Kammer-Hauptgeschäftsführer Axel Fuhrmann.
Minister Pinkwart trägt sich ins Goldene Buch der Handwerkskammer ein.

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