Jahresempfang der CDU im Stadtbezirk 5

v.l.n.r. Stefan Golißa, Andreas Auler, BND-Chef Bruno Kahl, Thomas Jarzombek, Andreas-Paul Stieber, Markus Schilling.
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  • hochgeladen von Norbert Opfermann

150 Gäste kamen am 10. November zum Jahrsempfang der CDU im Düsseldorfer Norden in der International School of Düsseldorf. Gastredner Dr. Bruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), stellte erstaunlich offen aktuelle und strategische Herausforderungen der deutschen Auslandsaufklärung dar.

Der jährliche CDU-Stadtbezirksempfang im Düsseldorfer Norden hat mittlerweile einen festen Platz im politischen Kalender der Landeshauptstadt. Andreas Auler, Vorsitzender der CDU im Stadtbezirk 5, begrüßte unter den zahlreichen Gästen unter anderem Bezirksbürgermeister Stefan Golißa sowie den Bezirksverwaltungsstellenleiter Guido Pukropski, den CDU-Kreisvorsitzenden Thomas Jarzombek. Ratsherr Andreas-Paul Stieber, den CDU-Landtagsabgeordneten Olaf Lehne sowie Beatrice Caston, Leiterin der ISD und Hausherrin.„Es ist wunderbar, Herrn Kahl als Gast bei uns zu haben. Vor allem, weil ein Geheimdienst ja selten so in die Öffentlichkeit geht“, freute sich Auler über den Besuch des BND-Chefs. Der 56-jährige Dr. Bruno Kahl arbeitete seit 2005 für Bundesminister Wolfgang Schäuble in verschiedenen Funktionen und leitet seit dem 1. Juli 2016 den BND. Kahl freute sich über das große Interesse an der deutschen Sicherheitspolitik. Der IS sei nach wie vor aktiv. Dieser sei auch in der Lage übers Internet Attentäter zu rekrutieren, wie zuletzt der Fall des Rizin-Bombenbauers in Köln gezeigt habe. Auch die Gefährdung durch deutsche Rückkehrer aus Syrien habe der BND im Blick.

Zu den aktuellen Herausforderungen zählte er Angriffe im Cyberraum durch die Staaten Russland, China und Nord-Korea. So beschaffe sich Nordkorea beispielsweise durch Cyberattacken Devisen bei Banken. China strebe bis zum Jahr 2050 die Vormacht auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz an. Besorgniserregend sei auch die Aufrüstung Russlands durch moderne Waffen. Ein Auge wirft der BND ebenso auf die Migrationsströme, dort überwacht er die Fluchtrouten und versucht Schleuserstrukturen aufzudecken. Gleichzeitig warb Kahl für die attraktiven Jobangebote beim BND. So gebe es mittlerweile MINT-Studiengänge an der Bundeswehrhochschule in München. Der BND wolle zukünftig noch öfter auf Jobmessen präsent sein.

CDU-Kreisvorsitzender Thomas Jarzombek hielt zum Abschluss einen kurzen Rückblick auf die Gesetzgebung der Bundesregierung. Dr. Kahl erhielt als Geschenk typische Düsseldorfer Spezialitäten, nämlich Schneiderwibbelgarn und Killepitsch. Im Anschluss gab es die Möglichkeit zu weiteren Gesprächen beim Get-Together im Foyer.

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