Leerstände auf der Kölner Landstraße in Düsseldorf-Wersten

An der Kreuzung Ickerswarder Straße
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  • hochgeladen von Alfred Wolff

Es ist schon sehr traurig, was sich auf der Kölner Landstraße in Wersten, die ja eine Geschäftsstraße sein müßte, so in der letzten Zeit abspielt. Die Leerstände von Geschäften auf dieser Straße spiegeln ein anderes Bild wieder, welches von Regierenden in Bund, Land und Kommunen gemalt wird. Die Beschönigungen und Veränderungen ins positive Licht, wie beim kürzlich veröffentlichen Armutsbericht, ausgelöst von Interessierten auf Wählerstimmen programmierten Volksvertretern, kommen dem Mitbürger doch wie Hohn vor. Warum macht den der Wirtschaftsaufschwung an der Kölner Landstraße halt? Was passiert dort, auch wo sich seit Monaten keine Tür mehr bewegt hat? Was geht dort vor? Seit fünf Monaten werden Geschäfte renoviert, aber es tut sich nichts. Vom Werstener Kreuz bis zur Kreuzung an der Ickerswarder Straße wurden 16 Leerstände gezählt. Dabei auch die angesprochen Ladenlokale, wo sich nicht bewegt. Und es fehlen so viele Angebote. Z.B. eine reine Metzgerei. Die Post verzog nach Holthausen, und in der kleinen übriggebliebenen Poststelle lassen sich natürlich keine Bankgeschäfte erledigen. Verständlich. Die Mitarbeiter dort tuen wirklich ihr Bestes. Und in Holthausen muß man einen Termin machen wenn man ein Gespräch über Finanzdinge braucht. Aber warum stehen so viele Geschäfte leer? Zumal, wie es ja immer wieder von der Düsseldorfer Stadtverwaltung verlautet, daß es in Düsseldorf genügende Mietangebote gäbe die auch für die nicht gutverdienenden Mitbürger ohne weiteres zu bezahlen wären. Gilt diese Aussage auch für den gewerblichen Bereich? Insgesamt gesehen ist hier wohl noch ein großer Nachholbedarf. Eine neue Kreativität wäre sicherlich hilfreicher als diese ständigen Parolen wie gut es uns doch geht!
In anderen Stadtteilen sieht es ähnlich aus. Aber wir bekommen den KÖ-Bogen. Die neue U-Bahnlinie und der Tausendfüßler kommt weg. Sicherlich alles richtig und langfristig gut. Wenn aber darüberhinaus die Menschen vergessen werden die diese Großprojekte mit Leben füllen sollen, sprich Geld ausgeben, könnte es geschehen, dass es in den Randbezirken unserer "schönsten Stadt am Rhein" bald ganz anders aussehen wird.

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