Klatschen für die Pflege reicht nicht mehr
Mitarbeitende der Uni-Kliniken NRW im Streik

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Die Beschäftigten der Unikliniken NRW, sichern mit ihrer Arbeit jeden Tag die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Aber sie und auch die Pflegekräfte der nicht universitären Krankenhäuser brauchen bessere Arbeitsbedingungen!

So wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben - immer mehr Pflegekräfte kehren den Kliniken den Rücken zu. 

Deswegen fordern die Beschäftigten eine verbindliche Regelungen zur Entlastung für alle Arbeitsbereiche sowie zur Sicherstellung und Verbesserung der Ausbildungsqualität – und wirksame Konsequenzen, wenn diese nicht eingehalten werden. Es geht um die Gesundheit der Beschäftigten und die der Patientinnen und Patienten. Die Mitarbeitende fordern von den politischen Verantwortlichen und den Arbeitgebern einen „Tarifvertrag Entlastung“ für alle sechs Unikliniken in NRW noch vor der Landtagswahl.

Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen sind die Mitarbeitenden der sechs Unikliniken in den Streik getreten. Am gestrigen Samstag zogen sie zur Kundgebung vor den Düsseldorfer Landtag. 

Streiks in den Kliniken laufen schon seit einigen Tagen

In der laufenden Woche hatte es bereits Streiks an den sechs Unikliniken in NRW gegeben. Mehrere Hundert Beschäftigte legten täglich an den verschiedenen Kliniken ihre Arbeit nieder, ein Ende ist noch nicht in Sicht. Hierunter vor allen viele Pflegekräfte aber auch Physiotherapeuten, Raumpflegepersonal, Personal aus Technik und Verwaltung sowie Servicekräfte.
Die Gewerkschaft Verdi will für die Beschäftigten der Universitätsklinken erreichen, dass sich die Arbeitsbedingungen mit einem Tarifvertrag Entlastung verbessern. Dieser soll eine verbindliche Personalbemessung für verschiedene Bereiche, Stationen und Berufsgruppen festlegen.

Weitere Infos zum Thema "Entlastungstarifvertrag" finden Sie hier: https://notruf-entlastungnrw.de/

Autor:

Wolfgang Schieren aus Gelsenkirchen

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