RRX im Ausschuss für Planung- und Stadtentwicklung

Düsseldorf, 29. April 2020

In der heutigen Sitzung des Auschusses für Planungs- und Stadtentwicklung war in zwei Informationsvorlagen der Stadtverwaltung Düsseldorf auch der RRX Thema, nämlich die Tiefer- oder Hochlage zweier neuer Gleise im Bereich Further und Fürstenberger Straße sowie alles rund um den S-Bahn-Haltepunkt in Angermund, Angermunder Straße.

Dr. Hans-Joachim Grumbach, stimmberechtigtes Auschussmitglied der Ratsfraktion Tierschutz FREIE WÄHLER merkte dazu an: „Ich selber fahre gerne mit der Bahn, habe sie auch gerne gut erreichbar, aber leise muss sie sein. Weil uns in der Informationsvorlage noch vieles unklar ist und auch heute hier bisher nicht beantwortet wurde, möchte ich, auch angesichts der knappen Redezeit auf nur einen Aspekt hinweisen: die Lärmschutzwände.

Der Lärm wurde berechnet. Wie wurden die Lärmschutzwände gerechnet? Im Neuzustand? Oder auch nach 10,20, 30 Jahren? Und wenn sie hochabsorbierend sein sollen, wie wird das über die Jahre der Betriebsnutzung gewährleistet? Und welche Auswirkungen haben Graffitis und/oder andere Verunreinigungen auf die Lärmminimierungswirkung?“

Diese Fragen wurden nicht beantwortet.
Und auch die Informationsvorlage zu Angermund wurde nicht mehr besprochen, da die coronabedingt eingeschränkt Dauer des Sitzungssaales sich dem Ende näherte.

Alexander Führer, stellv. Geschäftsführer der Ratsfraktion Tierschutz FREIE WÄHLER: „Der RRX ist das Infrastrukturprojekt des 21. Jahrhunderts. Über drei Milliarden Euro Steuergeld werden dafür ausgegeben; eine Milliarde Euro allein in Düsseldorf. Das heute in diesem Ausschuss über den RRX und seine Auswirkungen für die Düsseldorfer Bürger nur so wenig Zeit aufgewendet wurde, ist nicht gut.

Es steht zu befürchten, wenn Deutsche Bahn, Stadtverwaltung und Kommunalpolitik sich so verhalten, dass dann in den Planfeststellungsverfahren viele Einwendungen eingereicht werden. Wenn es dann zu Deckblattverfahren und somit Verzögerungen kommt, liegt es daran, dass die Betroffenen weder sehr frühzeitig, noch auf Augenhöhe mitgenommen wurden.“

Foto: pixabay

Autor:

Alexander Führer (Tierschutz) aus Düsseldorf

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