NRW-Tierschützer sagen NABU Unterstützung zu
Tierschutzpartei: Artenschutz-Volksbegehren auch für Nordrhein-Westfalen

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Die Tierschutzpartei Landesverband Nordrhein-Westfalen unterstützt den Naturschutzbund NABU bei den Plänen für ein Artenschutz-Volksbegehren wie gerade in Bayern erfolgreich durchgeführt. "Wir stehen als Partner für dieses wichtige Anliegen selbstverständlich zur Verfügung und werden mit unseren engagierten Aktivistinnen und Aktivisten ein entsprechendes Volksbegehren tatkräftig unterstützen," so Sandra Lück, Landesvorsitzende der Tierschutzpartei NRW.

Volksbegehren organisieren, Partnerschaften schmieden
In Nordrhein-Westfalen wären gemessen an der Bevölkerungszahl rund 1,2 Millionen Unterstützende für den Erfolg eines Volksbegehrens Artenschutz notwendig. Ein Volksbegehren in dieser Größenordnung bedarf eines großen organisatorischen Kraftaktes. "Wichtig ist es, neben der umweltorientierten Politik auch weitere Umweltverbände, aber auch die Landwirtschaft und Berufsverbände mit Bezug zu Tieren und Natur wie z.B. Imker mit einzubeziehen," betont Elisabeth van Heesch-Orgass, Generalsekretärin des Landesverbandes der Tierschutzpartei NRW. 

Naturschutzfeindliche Agenda der schwarz-gelben Landesregierung
Die Tierschutzpartei rügt dabei in aller Schärfe die Düsseldorfer 'Umwelt- und Tierschutzpolitik'. "Diese ist faktisch ein Totalausfall. Ganz im Gegensatz zu einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Umwelt- und Tierschutzpolitik glänzt diese Landesregierung mit Maßnahmen zur Reduzierung von Tierrechten wie der Streichung des Verbandsklagerechtes, dem Forcieren von umwelt- und klimafeindlichen Großrodungen - um nur Beispiele zu nennen," empört sich Reiner Lück, Landesgeschäftsführer der Tierschutzpartei. So sei der Rodungswahn im Hambacher Forst nur durch den massiven bürgerlichen Widerstand ausgebremst worden, gegen den ausdrücklichen Willen des Innenministers Reul.

Volksbegehren dringend notwendig
Die Situation der Insekten und etlicher Vogelarten in Nordrhein-Westfalen ist prekär. Aktuell muss von einem Rückgang der Insekten um über 70 % ausgegangen werden. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Nahrungskette, auf Bestäubungen von Pflanzen, auf die Vogelpopulationen. "Ein Volksbegehren ist Ausdruck von Demokratie und Bürgermacht. Die relativ hohen Hürden in NRW sehen wir daher durchaus kritisch," mahnt Sandra Lück, deren Tierschutzpartei generell für basisdemokratische Abstimmungen in ganz Deutschland eintritt.

Autor:

Elisabeth Maria van Heesch aus Essen

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