Vogelschutz - Projekte fordern und fördern!

Das immer mehr Vögel aus unserer Umgebung verschwinden, ist schon so Manchem aufgefallen. Der wirtschaftliche Raubbau von uns Menschen hat dieses Ergebnis verursacht.

Das viele Gartenbesitzer versuchen, die Vögel wieder zurückzuholen, mit Leckereien anzulocken und ihnen weitere Möglichkeiten wie Insektenhotels zu bieten, ist natürlich sehr gut. Aber einen weitreichenden Erfolg kann dadurch leider nicht bewirkt werden. Dieses Angebot nehmen oft nur die Vogelarten, wie die Kohlmeise an, die noch gut in ihrer Population vorzufinden sind.

Die Vogelarten sind zwar laut Vogelzählung, die im Land stattfindet, nicht weniger geworden, aber die Menge innerhalb einer Art ist drastisch gesunken. An Stellen, wo früher 10.000 Tiere gezählt wurden gibt es jetzt noch rund 800 Tiere.

In Wäldern sind tote Bäume für die Vögel zum Überleben sehr wichtig. Der Mensch entfernt diese aber ständig, meist aus kommerziellen Gründen.

Einige Vogelarten wie der Kiebitz, der Fasan oder die Lerche nisten am Boden, wie auf Ackerflächen. Die Brut wird dabei auf Grund der Erntemaschinen der Landwirte fast komplett zerstört.

Die Bestände der Feldvögel sind in Europa um erschreckende 60% zurückgegangen. Vereinzelte Arten sogar zwischen 78 und 90%.

Die immer mehr wachsenden gigantischen Bewirtschaftungsflächen nehmen den Vögeln die Hauptnahrungsquelle: Insekten.

Es ist also wichtig, dass die Warnungen der Fachleute ernstgenommen werden und die bekannten bedrohten Flächen wieder mehr renaturiert werden.

„Der Raubbau des Menschen aus Eigennutz muss auch aus eigenem Interesse stark eingedämmt werden. Das dies funktionieren kann zeigt ein Beispiel, wo ein Landwirt einen großen Teil von rund 10.000 qm Ackerfläche umwandelt in natürliche Blühwiese, damit hier wieder in Ruhe gebrütet werden kann und sich die Bestände der Bodenbrüter erholen können. Um dieses Projekt zu finanzieren und den Ernteausfall zu kompensieren, haben Bürger der Region die Möglichkeit eine Patenschaft für die Vögel für 1€/qm zu übernehmen.

Ein sehr vorbildliches Beispiel wie wir einfach Probleme lösen können.

Hier müssten die zuständigen Ministerien der Länder einhaken und solche Projekte fördern und publizieren. Dann kann man sogar einen Teil unserer Sorgen um die Natur ohne Gesetze in Ordnung bringen.

Die Stärkung des Bewusstseins für die Wichtigkeit der Natur um uns herum, muss in Europa viel mehr gefördert werden. Eine Aufgabe der ich mich gerne stellen möchte,“ so Claudia Krüger, Spitzenkandidatin für die Europawahl von der Aktion Partei für Tierschutz - DAS ORIGINAL - TIERSCHUTZ hier! und Ratsfrau für die Fraktion Tierschutz FREIE WÄHLER im Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Autor:

Alexander Führer aus Düsseldorf

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