Widerstand der Zivilgesellschaft gegen rechte Gewalt nötig

Die Gründung des Stadtteilbündnisses „Garath stellt sich quer“ war überschattet von Stein- und Flaschenwürfen gegen die Bewohnerinnen und Bewohner, darunter auch Bezirksvertreter. die sich gegen rechte Gewalt engagieren wollen. Dazu erklärt Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag und Düsseldorfer Abgeordnete:
„Wie notwendig es ist, dass sich die Zivilgesellschaft gegen rechte Gewalt zusammenschließt, zeigen die Vorgänge bei der gestrigen Gründung des Stadtteilbündnisses „Garath stellt sich quer“, das sich gegen die immer aggressiver auftretende rechte Szene in Garath richtet. Es ist unerträglich, dass rechte Schläger die friedliche Gründungsveranstaltung des Bündnisses mit Flaschen und Billardstöcken angreifen. Wer angesichts solcher Vorgänge behauptet, dass es sich um Auseinandersetzungen zwischen Linken und Rechten handelt, verharmlost die zunehmende Gefahr, die von der rechten Szene ausgeht und die sich in Garath immer mehr ausbreitet. So wurde unter anderem die Vorsitzende der LINKEN Ratsfraktion, Angelika Kraft-Dlangamandla, wiederholt bedroht. Es ist dringend notwendig, der Gefahr entgegen zu treten. Ohne den aktiven Widerstand aus der Zivilgesellschaft wird sich das Problem von Rechtsaußen in Garath weiter ausdehnen. Den Bürgerinnen und Bürgern, die sich in dem neuen Bündnis mutig für ihren Stadtteil einsetzen, danke ich ausdrücklich für ihr wichtiges Engagement."

Autor:

Lawrence Dlangamandla aus Düsseldorf

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