Für den guten Zweck
Bis nach Gibraltar geradelt

Zurück in Düsseldorf hatten die beiden Radler direkt einen Termin im Rathaus: Dabei trafen sie auf Michael Riemer (l.), OB Thomas Geisel und Judith Knuff, Leiterin des Kinderhilfezentrum.  Foto: Hötzendorfer
  • Zurück in Düsseldorf hatten die beiden Radler direkt einen Termin im Rathaus: Dabei trafen sie auf Michael Riemer (l.), OB Thomas Geisel und Judith Knuff, Leiterin des Kinderhilfezentrum. Foto: Hötzendorfer
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Niklas Lehnert und Tim Thesing haben es geschafft! 2.800 Kilometer sind sie von Düsseldorf nach Gibraltar für den guten Zweck geradelt. Das ist schon eine Herausforderung an sich.

Doch für die Tour hatten sich die Studenten ein Zeitlimit gesetzt: 28 Tage. „Das war eine Punktlandung“, bilanziert Tim zufrieden. Denn die beiden sind, wie sie es sich vorgenommen hatten, am 8. April am Zielort angekommen. Auf Facebook posteten die Radler regelmäßig Bilder und Erlebnisse.
Es wurde mitgefiebert und es wurden Daumen gedrückt, denn Tim und Niklas haben ja nicht einfach nur aus Spaß in die Pedale getreten. Mit jedem gefahrenen Kilometer sammelten die zwei Freunde Spenden für das Kinderhilfezentrum Eulerstraße. „Als die Jungs mich anriefen und mir von ihrer Idee erzählten, war ich erst skeptisch, ob sie es wirklich ernst meinen und vor allem auch durchhalten“, erinnert sich Michael Riemer, Vorstand der Stiftung Kinderhilfezentrum, an den ersten Kontakt. Dabei hatten Tim und Niklas schon 2016 eine Tour für den guten Zweck auf die Beine gestellt. Damals waren sie zu Fuß von Düsseldorf nach Rom gewandert, um mit dem Erlös das Projekt „Sports Partner Ship“ zu unterstützen. Niklas‘ Opa hatte die Idee, weil er eine ähnliche Aktion schon einmal selbst umgesetzt hatte. In seinem Kommilitonen Tim fand Niklas genau den Kumpel, der verrückt genug war, das Abenteuer mit ihm zu wagen. Klar, dass der auch mit in den Sattel stieg, als es dann nach Gibraltar ging. 10.113 Euro haben die beiden zusammen an Spenden erradelt. Die kommen nun den Fahrradprojekten des Kinderhilfezentrums zugute, ebenso wie ihre beiden Drahtesel.
OB Thomas Geisel, als Schirmherr der Aktion, ließ es sich nicht nehmen, Tim und Niklas vor dem Rathaus bei der offiziellen Spendenübergabe für ihr Engagement zu beglückwünschen. Und die hatten einiges zu erzählen. Vom ersten Tag, „der war der schwerste“, resümiert Tim. Weil es in Strömen regnete. Von den Vorbereitungen: „Zwei Wochen vorher haben wir die Räder bekommen. Aber extra trainiert haben wir nicht“, verrät Niklas. Von den Etappen: „Die leichteste war der Tag, als wir Barcelona verlassen hatten und Richtung Toulouse gefahren sind. Da ging es schließlich immer bergab“, schmunzelt Tim, der auf der Tour auch seinen Geburtstag feierte.

Infos 
Weitere Infos und Bilder zur Radtour gibt es online unter: https://www.stiftung-kinderhilfezentrum.de/

Von Claudia Hötzendorfer

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