Heißer Trend: Gefragte Restaurants und Cafés verwandeln sich tagsüber in Coworking Spaces
Bisweilen hat der Coworking-Trend Tausende von Arbeitnehmern aus ihren traditionellen Büros herausgeholt und in flexible Shared Offices katapultiert.

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Anfang 2017 brachte New York dieses topaktuelle Konzept von modernem Coworking hervor. Es bietet Unternehmern, Freelancern und anderen innovationsgetriebenen Geschäftsleuten eine brandneue Kategorie an flexiblen, nicht-bindenden und günstigen Lokalen, um an ihren professionellen Ideen und neu entstehenden Geschäftsmodellen zu arbeiten.
„In unseren Lokalen kann ein StartUp tagsüber einen sehr günstigen Arbeitsplatz bekommen und darüber hinaus frei zwischen allen drei Locations in verschiedenen Ecken der Stadt wählen,“ verkündet CEO und Gründer des neuen Spaces Copenhagen, Niels Meibom.

Er war der allererste, der die amerikanische Idee aufgriff und in die dänische Hauptstadt brachte. Er schloss Vereinbarungen mit drei beliebten Kopenhagener Restaurants – Tribeca NV, Bob Bistro und Fuego –, um deren Einrichtungen tagsüber in gemeinsame Büros zu verwandeln.
In New York hat das Team des Spitzenreiters Spacious ähnliche Vereinbarungen mit 14 Restaurants aus Manhattan und Brooklyn treffen können, während man daran arbeitet, das Konzept auf Boston und andere US-Städte auszuweiten.

Günstige Mieten

„Während dieser frühen Phase besteht die Herausforderung darin, engagierte Netzwerke aufzuspüren und diese mit der brandneuen Coworking-Umgebung vertraut zu machen. Wir spüren ein großes Nutzerpotential da draußen, und verschiedene andere Restaurants und Cafés in Kopenhagen sind bereit, bei dem neu gestarteten Projekt mitzumachen.
Das dänische Spaces präsentiert sich als eine starke und konkurrenzfähige Alternative, aber auch als eine Ergänzung zu den Shared Offices, die sich bereits in der Stadt etabliert haben,“ erklärt Niels Meibom.
„Wir sprechen damit vor allem StartUps während ihren frühesten Entwicklungsphasen an, wenn die Teams noch nicht ausreichend Geld zusammen haben, um sich teure Arbeitsplätze zu leisten. Momentan ziehen wir jedoch auch ein paar Freelancer und Kleinunternehmer an.“

Tribeca NV ist eines von drei gefragten Kopenhagener Restaurants, welche das dänische Unternehmen Spaces im September 2017 in flexible und günstige Coworking Spaces für den Tagbetrieb umgestaltete.

Die Mitgliedschaft für einen Monat kostet 110 $ und gewährt Zutritt zu allen drei Coworking Restaurants von Spaces. Außerdem gibt es kostenlosen Kaffee und Tee sowie wöchentliche Events wie der „Founders Friday“, an dem verschiedene akademische Themen angegangen werden. Ein Sp8ces Tagespass kostet 23 $.

„Kleine und mittlere Unternehmen schenken Spaces aus zwei Gründen Beachtung: Sie haben in ihren momentanen Mietbüros nicht genügend Platz, oder sie benötigen moderne Orte zum Arbeiten, Aufeinandertreffen und Netzwerken, um ihre Vertriebspotentiale innerhalb der Stadt zu optimieren.
Außerdem sehen sie Spaces als eine Alternative für ihre heimarbeitenden Mitarbeiter an, die in der Stadt wohnen und ein paar Tage pro Monat von daheim aus Aufgaben erledigen,“ fügt Niels Meibom hinzu.

Explosives Wachstum

In seiner Global Coworking Survey 2017 schätzt das deutsche Arbeitsplatz-Magazin Deskmag.com, dass die weltweite Anzahl an Coworking Spaces momentan um 22% pro Jahr zunimmt, während die Anzahl an aktiven Coworking sogar um 40% wächst.
Die steigende Zahl an selbstständigen Unternehmern, Freelancern, Beratern usw. hat die Nachfrage nach gemeinsamen Büros signifikant steigen lassen. Wohlbekannte Tech-StartUps wie Uber und Instagram haben ihre Ursprünge in derartigen Shared Offices gehabt.

„Spaces ist eine konkurrenzfähige Alternative für StartUps, die noch nicht die nötige finanzielle Unabhängigkeit erlangt haben, um sich teure Räumlichkeiten zu leisten,“ meint CEO Niels Meibom.

„Unser Coworking-Konzept richtet sich vor allem an Unternehmer und professionelle Freelancer, die normalerweise an ihren privaten Schreibtischen daheim arbeiten würden.
Als eine Plattform für die Sharing Economy zielen wir darauf ab, mit attraktiven Lokalen in allen wichtigen Teilen der Stadt präsent zu sein. Außerdem wäre es möglich, das Spaces-Konzept in Zukunft auch in ein paar anderen großen europäischen Städten anzuwenden,“ fügt Niels Meibom hinzu.

Äußerst flexibel

Im Vorfeld der großen Spaces Eröffnung im September 2017 überredete er einen guten Freund dazu, Nachforschungen zum amerikanischen Spacious-Konzept in New York anzustellen. In Manhattan haben außerdem eine Reihe von anderen Unternehmen wie Work | Eat | Play und KettleSpace Feuer gefangen und ihre Restaurant-Coworking-Idee in die Tat umgesetzt. Dieselbe Idee wurde später von Coworking Wien in Österreich verfolgt.
„Es ist nicht zu leugnen, dass der Markt für Coworking Spaces in Manhattan um einiges größer ist, doch ich bin absolut optimistisch, dass wir dieses Konzept den dänischen Coworking verkaufen können.
Spaces hat es möglich gemacht, möglichst flexibel und günstig von verschiedenen Stationen aus zu arbeiten. Wir bemühen uns darum, die wirklich großartige Coworking-Idee an diversen neuen Standorten in ganz Dänemark vorzustellen,“ betont Niels Meibom.

Coworking in Düsseldorf Innenstadt – hier bleibt niemand zurück

Die Lage Düsseldorfs könnte nicht besser sein: Die Benelux-Staaten sind in nur etwa einer Fahrstunde erreicht, bekannte Metropolen und Geschäftszentren sind über das dichte Autobahnnetz miteinander verbunden, der Flughafen sorgt für ein internationales Ambiente und der Rhein bringt einen regen Hafenbetrieb sowie die nötige Landschaftsidylle mit sich. Forst-, Wiesen- und Seenlandschaften lockern sowieso immer wieder die urbane Infrastruktur auf. Selbst rund um die Coworking Spaces in Düsseldorf Innenstadt gibt es Wasserflächen, Parks und Gärten zu bestaunen. Derweil lädt die „längste Theke der Welt“ – eine einzigartige Ansammlung von Gastronomiebetrieben und Nachtclubs – zum Feierabendspaß ein. Die Düsseldorfer Innenstadt ist ein sehr vielseitiges, da heterogenes Gebiet: Sie setzt sich aus der urigen, kompakten Altstadt, der Carlstadt, der famosen Kö und Schadowstraße und dem Bahnhofsviertel zusammen. Der Medienhafen jenseits des nordrhein-westfalischen Landtags, wo sich Akteure aus der Unterhaltungs-, Kreativ- und Kulturbranche konzentrieren, wird ebenfalls gerne zur Innenstadt mitgezählt.

Die besten Arbeitsplätze in Deutschlands Westen

Prestigeträchtige Standorte in der Düsseldorfer Innenstadt machen die Coworking Spaces zu 1a-Lagen innerhalb der Rhein-Ruhr-Region. Wenn Sie Wert auf einen einwandfreien Anschluss mit dem Pkw und ÖPNV legen, sind die Coworking Center an der Berliner Allee und dem Graf-Adolf-Platz eine ausgezeichnete Wahl. Ziehen Sie lieber die Nachbarschaft von hochrangigen Banken, State-of-the-Art Einkaufszentren und Designerboutiquen vor? Dann bietet sich die Königsallee, sozusagen die Luxusmeile der Stadt, als Standort an. Der Medienhafen ist hingegen der ideale Platz für Liebhaber ausgefallener Gebäudestrukturen, gemütlicher After-Work-Sessions und kreativer Gesellschaft. Die vielen Hundert Unternehmen, die sich hier bereits angesiedelt haben, sind überwiegend im Bereich Consulting, Printmedien & Werbung, Architektur & Immobilien sowie Mode aktiv. Kleine Betriebe mit ein bis vier Mitarbeitern machen dabei über 30% aus. Coworking Düsseldorf Innenstadt hat viele Vorzüge. Sonnige Aussichten bieten sich insbesondere denjenigen, die dem 9-to-5-Job abschwören und ihre Arbeitstage freier gestalten wollen. So laden die schöne Rheinuferpromenade, die schattige Königsallee oder auch der idyllische Hofgarten zu Mußestunden an der frischen Luft ein. Wer sich ausgiebig die Füße vertreten will, kann die Rheinwiesen am anderen Flussufer aufsuchen. Erlebnistouren durch den Medienhafen oder auch feucht-fröhliche Kneipenrundgänge sind die ideale Aktivität, wenn sich Besuch von außerhalb ankündigt.

Die Coworking Spaces in Düsseldorf Innenstadt heißen Sie willkommen

Die deutsche Stadt der Mode, der Schreibtisch des Ruhrgebiets, 10-Minuten-City, Japanische Heimat am Rhein oder ganz einfach nur D’Dorf – Düsseldorf zeichnet sich durch viele besondere Merkmale aus, und trägt demnach auch viele Namen. Die Stadt will sich nun als StartUp-City bemerkt machen und bietet vielseitige Events zum Kennenlernen, ein 2016 ins Leben gerufenes Hochschulnetzwerk, engagierte Förderstellen, kompetente Berater sowie letztendlich auch spezielle Räumlichkeiten an. Dabei sind die Coworking Spaces in Düsseldorf Innenstadt nicht nur für Gründerteams die richtige Wahl. So ziemlich alle Menschen, die vorwiegend am Laptop arbeiten, hin und wieder Input benötigen und nicht völlig abgeschottet sein wollen, können sich in die Coworking Offices einmieten. Damit ist Coworking eine preisgünstige, gesellige Alternative zum geschlossenen Einzel- oder Kleinbüro, und letztendlich auch ein professionelles Sprungbrett für alle, die aus dem HomeOffice herausgewachsen sind.

Autor:

Ottmar West aus Alpen

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