Fortunas Niederlage gegen Dresden kein Weltuntergang !

Jede Serie geht einmal zu Ende.
von Klaus Poplawski
Am letzten Freitag war es die Elf von Dynamo Dresden, die Fortunas Heimspielserie abrupt beendet hat.
Da kann man nur sagen, gut gemacht ihr Schwarz/Gelben. Ihr habt Fußball mit Herz gezeigt, schnell, kampfstark, sicher im Abschluss und ward am diesem Freitagabend einfach die klar bessere Mannschaft. Und unser Lumpi, der mit großem Beifall und Lumpi Lambertz-Rufen empfangen und bei seiner Auswechselung ebenso verabschiedet wurde, ja er hat ein ordentliches Spiel gemacht und zurecht die Rückkehr in seine Heimat genießen dürfen. Die Mehrheit der anwesenden 31.000 Zuschauer hätten ihn sicher gerne auf Düsseldorfer Seite spielen gesehen.
Fortuna hingegen fehlte der zuletzt gezeigte Biss und war nicht in der Lage etwas Gleichwertiges entgegenzusetzen. Bedingt durch zahlreiche Verletzungen und Sperren einiger Stammspieler, allein im Mittelfeld fehlten Fink, Ayhan, Bellinghausen, Sobottka und Gartner, war Trainer Funkel zu einigen Positionsumbesetzungen gezwungen. Zur Halbzeit mußte dann auch noch Schmitz verletzt ausscheiden und später dann auch noch Nachwuchstalent Duman.
Das Fehlen von solch vielen Leistungsträgern war mit den jungen U-23 Spielern, die sicherlich nicht die Schuld an dieser klaren Niederlage tragen, einfach nicht zu kompensieren.
Der Rückstand nach nur 28 Sekunden verunsicherte Fortunas Team so sehr, dass Fehlpässe und mangelndes Spielverständnis die Folge waren. Es lief zudem, im Gegensatz zum Dresdener Spiel, überhaupt nicht rund bei der Fortuna.
Jetzt bleiben zwei Wochen Zeit um die Verletzten wieder fit zu bekommen und Wunden zu lecken. Dann stehen auch die gesperrten Spieler wieder zur Verfügung und St. Pauli wird wieder die wahre Fortuna zu sehen und spüren bekommen. Speichern wir das gestrige Spiel einfach unter Erfahrungen ab.
Ich möchte nicht versäumen Dresden zu gratulieren, denn auch sie haben ein Zwischentief überwunden.
In der Düsseldorfer Altstadt genossen dann nach dem Spiel viele Düsseldorfer und Dresdener gemeinsam den Freitagabend.
Foto: Klaus Poplawski

Autor:

Klaus Poplawski aus Düsseldorf

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