Werkself versinkt in Lethargie ! Dennoch 2 : 2 gegen Hannover !

Die Zuschauerränge sind ein Indiz dafür, ob in Leverkusen noch attraktiver Fußball gespielt wird. Schätzungsweise ein Drittel der Ränge blieb leer und das kann nicht nur der Tatsache geschuldet wein, dass gestern gegen den Tabellenletzten gespielt wurde.

Die Werkself wiederholte ihre Vorjahrespleite und startete nach 2 Spielen punktlos in den Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Optimisten hatten die Truppe so gar als Favoriten eingestuft, aber dann war klar, wenn es denn  so sein sollte, konnte nur noch ein Wunder helfen. Wer sich unter diesem Aspekt eine Jahreskarte gekauft hatte, war wohl eher auf einen Werbetrick hereingefallen.

Nach einigen Minuten des gestrigen Spiels war eigentlich klar, das die Hannoveraner ohne Punkte heimfahren würden, nach einem Handspiel lag der Ball auf dem Punkt und  Wendell visierte das 1 : 0 an.

Die Chance in Führung zu gehen wurde kläglich vergeben, statt eines strammen und platzierten Schusses wurde es eher ein lahmer Rückpass in die rechte , untere Torwartecke.
Den hätte selbst Onkel Willi gehalten, der mit dem Rollator unterwegs ist !

Auch die zunächst erfrischende Leverkusener Spielweise verflachte und die Norddeutschen kamen besser ins Spiel, gingen dann nach einer Standartsituation mit einem Freistoss aus gut 16 Metern Entfernung in Führung. Aus dieser Distanz darf eigentlich kein Tor fallen !

Vor der Pause glich L. Bender aus, es war einer der wenigen Angriffe, der erfolgreich abgeschlossen werden konnte, unterm Strich konnte dieser Treffer als glücklich bezeichnet werden.

Bemerkenswert mal wieder die vielen fahrlässigen Leverkusener Ballverluste, die auch  auf den Hacketrickeinlagen beruhte, die vor allem Brandt als neue Spielkunsteinlage entdeckt  hatte. Was dieser Spieler gestern ablieferte, war destruktiv, arrogant und kaum engagiert. Warum Herrlich diesen Spieler nicht auswechselte lag wohl daran , das er hoffte, das Brandt bald aufwachen würde.

Und dann ging Hannover durch einen satten Volleyschuss aus dem Gewühl heraus in Führung und die Pessimisten sollten Recht haben, dass die Werkself bei dieser Einstellung und Spielweise  Punktelieferant würde.

Kurz vor Spielende flog ein Spieler des Gegners wegen Handspiels vom Platz und es bestand Hoffnung, das man aus der Überzahl Vorteile ableiten konnte. Unbarmherzig tickte die Uhr Richtung Spielende und es war dem eingewechselten Spieler Belaraby durch Einsatz und Gestik anzusehen, das er  wenigstens den Ausgleich wollte.

Es war die letzte Spielminute als Belaraby zum Schuss ansetze und den Ball aus 20 Metern Distanz in den linken Winkel donnerte. 

2 : 2 , es war ein glückliches Ende und Herrlich hat jetzt noch einmal eine Schonfrist, dieser Mannschaft maßgebende Impulse zu geben. Mit dieser Einstellung und Spielweise wird sich die Werkself, wenn sich nichts ändert, mit den Abstiegsplätzen abplagen müssen !

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