Ermittlungserfolg für "EK Eule"

Die Einsatzkommission „Eule“ der Polizei Düsseldorf konnte am Wochenende eine Einbrecherbande, die überregional unterwegs war, erfolgreich stellen.
Die Einbrecherbande hat im Rheinland und im Ruhrgebiet bereits seit 2011 in Einfamilienhaussiedlungen ihr Unwesen getrieben.
Die Täter waren fast ausschließlich in der Nacht aktiv. Während ihre Opfer meist zwischen 2.30 und 3.30 Uhr im ersten Stock in der Tiefschlafphase waren, haben sich die Täter Eintritt durch die Haustür verschafft, indem sie die Schlösser möglichst leise knackten. Das Erdgeschoss wurde von den Einbrechern dann nach Beute durchsucht.
„Für die Geschädigten ist dies ein sehr traumatisches Erlebnis“, sagt Dieter Töpfer vom Einbruchskomissariat der Polizei Düsseldorf. Auch wenn die Täter beim Erwachen der Opfer die Flucht ergreifen und nicht auf Konfrontation gehen und die meisten Geschädigten erst am nächsten Morgen bemerken, dass sie ausgeraubt wurden, bleibe für die Betroffenen ein unsicheres Gefühl zurück.
Die Polizei geht von rund 170 Taten der Einbrecherbande aus, wovon es bei einem Großteil der Taten aber bei Einbruchsversuchen blieb.
Allein in Düsseldorf wird der Beuteschaden auf etwa 60.000 Euro geschätzt, hinzu kommen die Sachschäden an den aufgebrochenen Türen, die im sechsstelligen Euro-Bereich liegen.
Schon im Februar 2011 fiel der Polizei eine Häufung von Nacht-Einbrüchen auf. Ein Verdächtiger konnte festgenommen werden, jedoch lagen aus Sicht der Staatsanwaltschaft keine Haftgründe vor.
Die Raubserie wurde von Kriminalhauptkommissarin, Maria Allersmeier, in der Einsatzkommission „Eule“ (der Name bezieht sich auf die Einbrüche, die überwiegend nachts stattgefunden haben) geleitet.
Der mutmaßlich verdächtige Täter fiel jetzt bei einer Verkehrskontrolle in Düsseldorf auf. Die Polizei konnte so den Wohnsitz des 23-jährigen Verdächtigen und seines 30-jährigen Fahrers ermitteln.
Am Samstag verübte die Polizei dann den erfolgreichen Zugriff und konnte neben den zwei Haupttätern noch drei weitere Komplizen, im Alter von 21, 22 und 25 Jahren, stellen.
Alle Täter, bis auf den 30-jährigen Fahrer, stammen aus dem gleichen albanischen Dorf.
Dieter Töpfer rät in diesem Zusammenhang allen Haus- und Wohnungsbesitzern ihr Heim gut zu sichern. Das Anbringen von Bewegungsmeldern, in für die Täter unerreichbarer Höhe und eine einbruchssichere Haustür seien nur einige der möglichen Vorsichtsmaßnahmen. Von Michaela Weiße

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