Fachtagung - Obdachlosigkeit bei Frauen

Ein Foto von Teilnehmern der Fachtagung                                              Foto: Gleichstellungsbüro Düsseldorf/Stefan Arendt
  • Ein Foto von Teilnehmern der Fachtagung Foto: Gleichstellungsbüro Düsseldorf/Stefan Arendt
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In den letzten sechs Jahren hat sich die Zahl der gemeldeten Wohnungslosen in NRW um fast 60 Prozent auf über 25.000 erhöht. Das geht aus einem Bericht des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hervor. Rund 38 Prozent der betreuten Obdachlosen sind weiblich.

Um sich mit dieser Problematik auseinander zu setzen, gab es am Mittwoch, 31. Januar, einen Fachtag mit etwa 150 Teilnehmern. Es waren Politiker, aber auch Mitarbeiter von Einrichtungen für Obdachlose vor Ort.
Der Fachtag zeigt auf, dass Wohnungslosigkeit das extremste ist, was es im gesellschaftlichen Leben zu bewältigen gibt. Vor allem Frauen sind schutzlos verbaler, körperlicher und sexueller Gewalt ausgesetzt. Frauen versuchen sich davor zu schützen, indem sie ihre Situation durch Verhalten und Kleidung verbergen. Obdachlose Frauen leben meistens nicht offen sichtbar auf der Straße, sondern ohne eigentliches Mietrecht bei Bekannten und Verwandten. Dadurch befinden sie sich unter Anpassungsdruck und in Abhängigkeit.
Die Ursachen von Wohnungslosigkeit bei Frauen reichen von psychischen Erkrankungen, Gewalt in Beziehungen bis zu finanziellen Problemen.

In Düsseldorf gibt es verschiedene Angebote für Obdachlose und speziell in Hinsicht auf Frauen. "Man versucht jedem Menschen wieder eine Perspektive zu geben und genau dazu soll der Fachtag beitragen" ,fasst es Professor Doktor Meyer-Falcke zusammen.

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