Gelebte Weltoffenheit

Unterzeichneten die Kooperation: Rheinbahn-Vorstand Klaus Klar und Staatssekretärin Zülfiye Kaykin.
  • Unterzeichneten die Kooperation: Rheinbahn-Vorstand Klaus Klar und Staatssekretärin Zülfiye Kaykin.
  • Foto: Rheinbahn AG
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„Vielfalt verbindet. Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“ – so lautet der Titel einer Partnerinitiative, die das nordrhein-westfälische Integrationsministerium zu Jahresbeginn mit der Rheinbahn AG unterzeichnet hat.
Sie heißen beispielsweise Vasilios Dimitriadis, Zülfikar Kabak oder Virfel Massotoka. Sie stammen aus 33 Nationen, von der Türkei bis Kongo-Brazzaville. Und sie arbeiten im öffentllichen Dienst. Nicht etwa in ihren Herkunftsländern, sondern hier in Düsseldorf bei der Rheinbahn AG.
Das Wort Integration, das im öffentlichen Diskurs immer mehr zur politisch korrekten Worthülse verkommt, wird bei der Rheinbahn AG offenbar mit Leben gefüllt. „Mir ist kein Fall bekannt, wo bei uns jemand aufgrund seiner Herkunft diskriminiert worden ist“, sagt Zülfikar Kabak, der als Meister der Straßenbahnwerkstatt im Betriebshof Lierenfeld arbeitet.
Die gelebte Weltoffenheit kommt nicht von ungefähr. Insgesamt 15 Mitarbeiter der Rheinbahn AG sind zu interkulturellen Ansprechpartnern geschult worden. Bereits zu Beginn der Ausbildung werden den Azubis innerhalb eines Kennenlernenseminars auch soziale Kompetenzen vermittelt.
„Es ist natürlich nicht zufällig, dass wir die Kooperation mit der Rheinbahn AG unterschrieben haben“, erläutert Staatssekretärin Zülfiye Kaykin. Die Rheinbahn AG nehme wichtige Erfahrungen mit in die Kooperation. Rund 13 Prozent der Belegschaft sind Ausländer. Unter den Fahrgästen liegt der Anteil derer mit ausländischen Wurzeln bei 40 Millionen jährlich.
Den Kooperationspartnern geht es um Normalität im Miteinander von Deutschen und Migranten. Das schließt auch eine steigende Beschäftigung von Migranten im öffentlichen Dienst ein.
„Wir werden nur mit Migranten den Arbeitsmarkt bewältigen“, betont Rheinbahn-Vorstand Klaus Klar. Ab 2018 werden sich die geburtenschwachen Jahrgänge bemerkbar machen.

Autor:

Sascha Ruczinski aus Schwelm

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