Hohe Straße Fest am 16. September

Die Geschäftsleute der Hohe Straße freuen sich auf das Fest am Sonntag. ^Foto: Udo Engels
  • Die Geschäftsleute der Hohe Straße freuen sich auf das Fest am Sonntag. ^Foto: Udo Engels
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Am Sonntag, 16. September, wird die Hohe Straße zur bunten Festmeile, mit viel Musik, Modenschau, kulinarischen Entdeckungen und einem besonderen Service für Shopping-Fans.

„Zum ersten Mal bieten wir einen kostenlosen Lieferservice für alle an, die beim Hohe Straßen Fest und in den teilnehmenden Läden beim verkaufsoffenen Sonntag shoppen waren. Die Sachen werden noch am gleichen Tag oder spätestens am Montag zugestellt“, beschreibt Ruth Benninghoven das Konzept.

Die Mischung macht es 

Vor 16 Jahren hatten fünf Geschäftsinhaber an der Hohe Straße die Idee, ein Fest zu organisieren. „Wir wollten etwas anderes als üblicherweise bei Straßenfesten geboten wird“, erinnert sich Ruth Benninghoven an die Planungsphase. „Es sollte die Straße, und all das was sie ausmacht, repräsentieren“. Ob Möbel, Schmuck und Accessoires, Mode, Sportartikel, Schneiderhandwerk oder Antiquariat, die Mischung macht die Anziehungskraft der Straße aus und genau diese Mischung sollte das Fest widerspiegeln.
Das Konzept des Quintetts ging auf und sprach sich herum. Jedes Jahr kommen zu den zahlreichen Stammgästen immer neue Besucher hinzu. Im Laufe der Zeit hat sich das Fest auf die angrenzenden Straßen im Viertel ausgedehnt. „Diesmal ist die Bilker Straße so stark vertreten, wie noch nie“, freut sich die Ruth Benninghoven, die inzwischen die Organisation allein stemmt. Sie denkt laut darüber nach, dass das Hohe Straßen Fest bald den Namen Carlstadt Fest tragen könnte. „Denn es geht ja eigentlich um das Viertel und nicht nur um die Hohe Straße allein“, meint sie.
Der Grundidee, das Angebot des Quartieres abzubilden, ist die umtriebige Geschäftsfrau treu geblieben: „Beispielsweise zeigen die Models auf der Modenschau, Bekleidung und Accessoires, die in den umliegenden Geschäften angeboten werden.“ Längst ist sie ein fester Bestandteil des Festes. Ähnlich hält es die Veranstalterin mit dem Angebot der Gastronomie. „Wir haben ausschließlich Stände deren Angebote in der Carlstadt zu finden sind“, stellt Ruth Benninghoven klar.

Jeder kommt auf seinen Geschmack 

Dabei kommt jeder auf seinen Geschmack, ob er nun gern portugiesisch oder französisch isst, süße und herzhafte Backwaren liebt oder einen guten Wein schätzt.
Wenn die Hohe Straße der Puls der Carlstadt ist, so kann der Carlsplatz als ihr Herz gelten. Die Händler des Wochenmarktes sind mit ihrem abwechslungsreichen Gastroangebot seit 2015 ebenfalls ein fester Bestandteil des Straßenfestes, das sich auch durch ein umfangreiches und sehr vielseitiges Rahmenprogramm mit zahlreichen Highlights auszeichnet.
Unter dem Motto „Kunst, Kultur und Lebensart“, haben sich Künstler und Gruppen angesagt, die alle Facetten der Musik abdecken. Die BigBandFans eröffnen das Fest um 11 Uhr im Programmzelt mit Swing, Latin und Rhythm & Blues. Auf der Nordbühne zeigen die Clarinet Affairs ab 12 Uhr, was sie auf ihren Blasinstrumenten draufhaben. Kubanisch wird es mit Quban Soul um 13 Uhr im Programmzelt und gegen 17.15 Uhr wird es im Programmzelt jazzig mit der Formation Super Jazz.
Sehr beliebt ist der historische Rundgang durchs Quartier, der auch diesmal wieder von Ingrid Kahmann angeboten wird.
Unter dem Motto „Kunst, kein Krempel“ können interessierte Bücher und Stiche von Ludwig Ganseforth schätzen lassen. Es wird leider das letzte Mal sein, dass der Antiquar dabei ist. Aus gesundheitlichen Gründen gibt er in Kürze seinen Buchladen in der Bilker Straße auf. Deshalb lohnt ein Streifzug durch seine Räumlichkeiten, in denen es so manchen literarischen Schatz zu finden gibt.
Auch für die kleinen Gäste ist einiges los am Sonntag. Im Kinderzelt wird gebastelt und vorgelesen. Außerdem sind Stelzenkünstler, Musiker und Zauberer den ganzen Tag über im Viertel unterwegs, um Groß und vor allem Klein zu begeistern. Das Düsseldorfer Marionetten-Theater zeigt außerdem stündlich einen kleinen Sketch.
„Ohne die Geschäftsleute wäre dieses Fest nicht zu realisieren“, stellt Ruth Benninghoven heraus. Und die haben sich einiges einfallen lassen. Josef Hinkel öffnet am Sonntag seine Backstube für alle, die schon immer mal wissen wollten, wo und wie Brötchen, Kuchen und Co entstehen. Das Atelier Rutz & Petrovic lädt zum Kaffee in ihren gemütlichen Hinterhof in der Bilker Straße und Münstermanns Kontor zeigt die Kunstsammlung von Frank Lötfering.

Info

Das Hohe Straße Fest steigt am Sonntag, 16. September, von 11 – 19 Uhr. Informationen zum Programm unter: https://www.duesseldorf-altstadt.de/de/news-61,487.html.

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