Lars Hohlfeld: Ein kleines Sprachrohr

Lars Hohlfeld liebt „sein“ Düsseldorf. Über die Ereignisse der Landeshauptstadt schreibt er ab nächste Woche.  Foto: Johannes Boventer
  • Lars Hohlfeld liebt „sein“ Düsseldorf. Über die Ereignisse der Landeshauptstadt schreibt er ab nächste Woche. Foto: Johannes Boventer
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Was macht einen guten Gag aus? Einfach nur etwas Lustiges erzählen oder gehört mehr dazu? Lars Hohlfeld muss nicht lange überlegen. Den Düsseldorfer Comedian kennen viele Leser als Leiter der Lachexpedition und von seiner „Pop-up-Comedy.“ Ab nächster Woche gibt es auch etwas zu lesen von ihm. In einer Gastkolumne wird er exklusiv für den Rhein-Boten einen etwas anderen Wochenrückblick schreiben. Und auch hier im Lokalkompass wird er dann natürlich zu lesen sein.

von michael hoch

„Man muss auch mal scheitern können“, sagt Hohlfeld, womit er natürlich nicht seine Kolumne meint, sondern das Gefühl beschreibt, wie es ist, wenn ein Gag mal nicht richtig funktioniert. Das Wichtige dabei sei, „sich selbst nicht allzu wichtig zu nehmen.“ Und das Scheitern als Steilvorlage zu nutzen. Dann kann es doch noch witzig werden.

"Ehrlichkeit zahlt sich aus"

„Ehrlichkeit auf der Bühne zahlt sich aus. Das spürt das Publikum.“
Doch zurück zur ersten Frage nach einem guten Gag. „Er muss überraschen. Und er ist gut, wenn er auch eine Haltung hat.“ Verbunden mit einem guten Bauchgefühl und dem richtigen Riecher steht einem perfekten Abend nichts mehr im Wege. „Wenn es echt ist, ist es lustig“ - wenn man Schwäche zugeben kann und sie zeigt.

Die stärksten Momente

Um die Stärken geht es ab nächste Woche im Rhein-Boten in Hohlfelds Kolumne, die stärksten oder wichtigsten Momente der zurückliegenden sieben Tage. Denn „es war nicht alles schlecht“ (so der Name der Kolumne). Den Fokus legt Lars Hohlfeld natürlich auf die Landeshauptstadt, aber auch der Rest der Welt wird mit der Kolumne von Lars Hohlfeld als „kleines Sprachrohr“ nicht verschont. Und dann geht es darum, auch mal „den Finger in die Wunde zu legen“. Gute Gags inklusive.

Selbstdiagnose:
"Ich bin Lars Hohlfeld. Ich bin der bekannteste Sohn der Stadt. Allerdings nur für meine Mutter. Im Humorgewerbe bin ich eine gemischte Tüte. Mit grünem Hemd: Moderator („Pop up Comedy“), Komiker. Ohne grünes Hemd: Autor (TV, Radio und Kabarett, Comedy und Karneval) und Bühnencoach.
Ich beobachte mein Umfeld und die Welt. Dabei verknotet sich schon mal mein Magen. Und diese Knoten löse ich mit meinen eigenen Möglichkeiten. Ich bin kurzsichtig, aber ein Späher. Ich bin nicht berühmt, aber hartnäckig. Und gerade entdecke ich etwas auf meinem Radar und spüre schon wieder so ein Gefühl im Magen. …"

Mehr zu Lars Hohlfeld (und der Lachexpedtion) gibt es unter anderem HIER.

Autor:

Lokalkompass Düsseldorf aus Düsseldorf

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