Majestäten mittendrin: Prinzenpaar plaudert aus dem Nähkästchen

Immer gut gelaunt: Christian Erdmann und Alina Kappmeier. Foto: Ingo Lammert
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  • hochgeladen von Christina Görtz

Sie bleiben gerne länger auf Veranstaltungen. Und machen auch Selfies mit den Gästen. Ein Prinzenpaar zum Anfassen eben, das sind Prinz Christian und seine Venetia Alina, die jetzt in lockerer Runde über ihre Erlebnisse und Erfahrungen der ersten Wochen ihrer Amtszeit erzählten.

Respekt vor ihren Vorgängern haben sie. "Wir haben uns aber vorgenommen, auch etwas Neues auszuprobieren", sagt Christian Erdmann. Dazu zähle, dass sie als Prinzenpaar nach Auftritten den Saal nicht sofort wieder verlassen, sondern sich unter die Gäste mischen. "Wir sind dann mitten drin", sagen sie. Ihre Herzlichkeit werde gut aufgenommen und es käme viel Dank zurück. "Ich bin dadurch immer noch voller Energie vom letzten Wochenende", erzählt Christian. Ihnen ist bewusst: In den kommenden Wochen wird die Termindichte größer, nicht immer werde der direkte Kontakt zu den Feiernden möglich sein. "Wo wir Zeit haben, werden wir uns die auch nehmen", sagt Alina Kappmeier.
In die Säle gehen sie immer "voll Lust" und gespannt darauf, was kommt. Egal wie groß oder klein die Veranstaltung ist. Nervös sind sie dabei nicht mehr. Nur der Prinz war es bei der Kürung. Alina, die viele Bühnen schon von ihren Auftritten als Tanzmariechen kannte, sei ruhiger gewesen. An den Moment, in dem sie von der jubelnden Menge im Saal empfangen wurden, erinnern sich beide gerne. "Jaaa, das war schön", sagt die Venetia.
Um in den kommenden Wochenende fit zu bleiben, haben beide ihre eigenen Rezepte. "Ich schlafe in der Woche viel, trinke Tee, mache ein Zink-Kur und mache Sport", sagt Alina. Anders hält es da der Prinz. Ja, er mache Sport, wenn er dann mal Zeit habe. "Ich bin ein Duracell-Männchen", sagt er, dass er das Adrenalin ihn oben hält. Und statt morgens lange zu schlafen, kuschele er lieber mit Tochter und Frau. Was er morgens dann noch macht, verrät er auch. "Ich rasiere mich, und das täglich", sagt er. Sonst mache er das nur ein oder zwei mal die Woche. Er lacht und fügt schmunzelnd an: "Ich muss ja auch den älteren Damen gefallen."
Frisch gestutzt geht es also auch zum nächsten großen Auftritt - am morgigen Freitag. Ab 19 Uhr wird in der Stadthalle die Fernsehsitzung aufgezeichnet. "Das ist eine besondere Veranstaltung", sind sich beide wie immer einig. "Aber wir sind nur ein Programmpunkt. Es geht bei der Sitzung nicht um uns, wir wollen nur Freude machen", sagt der Prinz.
Den größeren Respekt habe er vor dem Termin einen Tag später. Da besuchen beide die Kinderkrebsklinik. "Ich habe da schon getanzt", sagt Alina, die sich daran erinnert, wie sich die Kinder gefreut haben. "Das sind kleine Momente des Glücks", sagt sie. Mit ihrer Anwesenheit, Orden und Prinzen und Prinzessinnen aus Plüsch möchte das Prinzenpaar den kranken Kindern ein bisschen Freude und Mut vermitteln.

Autor:

Christina Görtz aus Düsseldorf

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