Nicht einfach nur Hausmeister

„Nicht nur im Gebäude muss eine Menge getan werden– auch der Außenbereich muss gepflegt werden.“ so Hans Stemmer.
  • „Nicht nur im Gebäude muss eine Menge getan werden– auch der Außenbereich muss gepflegt werden.“ so Hans Stemmer.
  • hochgeladen von Monique Schöbs

Gerade in den Sommerferien ist in den Schulen ein Haufen Arbeit zu erledigen

Für die meisten Schüler die beste Zeit des Jahres: die Sommerferien. Doch in den Ferien stehen die Schulen nicht leer– im Gegenteil, denn in dieser Zeit haben die Hausmeister eine Menge an Arbeit und freie Bahn.

Gerade in der Zeit, von der ein mancher meint, in den Schulen wäre nichts los, da die Schüler in den sechswöchigen Sommerferien sind, wird in den Schulen auf Hochtouren gearbeitet. So auch an der Theodor-Andresen-Schule und an der Franz-Marc-Schule in Gerresheim mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. „Mein Dienst beginnt seit Beginn der Ferien jeden Tag um 6.30 Uhr, weil die Handwerker, die sich um den Boden kümmern es sonst zeitlich nicht schaffen“, so Hans Stemmer, Hausmeister der beiden Schulen. „Eigentlich würde mein Dienst erst um 7.30 Uhr beginnen, aber sonst kommen die Handwerker zeitlich nicht hinterher“, erklärt er. In beiden Schulen werden in einzelnen Trakten neue Fußböden verlegt. „Dazu mussten die alten Böden abgeschliffen und rausgeschmissen werden, um anschließend die neuen Böden verlegen zu können.“ In den beiden Förderschulen werden aber nicht nur neue Fußböden verlegt, sondern werden auch einige Klassenräume neu renoviert.
„Um dies zu gewährleisten, mussten insgesamt sieben Klassenräume leer geräumt werden, damit die Handwerker mit den Renovierungsarbeiten beginnen konnten. Außerdem bekommen wir auch überall neue Waschbecken, die montiert werden müssen, sobald die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind.“ Durch das Sturmtief „Ela“ kam noch mehr Arbeit auf Hans Stemmer zu. „Gerade nach dem Sturm war eine Menge zu tun, der ganze Schulhof war voller abgeknickter Baumkronen. Diese mussten alle entfernt werden. Dabei wurde ich von der freiwilligen Feuerwehr unterstützt. Durch den Sturm drohte ein Fest des Kindergartens ins Wasser zu fallen. Dieses wurde dann auf unseren Schulhof verlegt, da dieser schon frei geräumt war. So konnte das Fest doch stattfinden“, so Stemmer. Damit alles übersichtlich bleibt, wurde ein Zeitplan angelegt, an den sich alle Beteiligten richten können. „Es ist klar, dass zeitlich nicht immer alles hinhaut. Mal kommen die Möbel später als geplant, aber das ist in Ordnung. Mir ist es nur wichtig, dass der Unterricht zum Schulbeginn wieder wie gewohnt statt finden kann. Auch wenn ich bald im Urlaub bin, werden die Arbeiten hier fortgesetzt– dann gibt es hier eine Vertretung, die nach dem Rechten sieht. Auch möchte ich mich an dieser Stelle bei meinem tollen Bauleiter vom Amt für Gebäudemanagement und auch beim Schulverwaltungsamt für die tolle Zusammenarbeit bedanken, das funktioniert echt super hier. Sollten Probleme auftreten, kann ich mich immer mit ihm in Verbindung setzen“, sagt er. Zum Ende der Ferien werden auch neue Tafeln und neue Schulmöbel geliefert. Außerdem muss das Schulgelände gereinigt werden. „Das ist mir sehr wichtig. Ich möchte die Sauberkeit hier beibehalten. Dadurch, dass es sich um Schulen für geistige Entwicklung handelt, handelt es sich um besondere Schüler. Deshalb ist mir eine besondere Sorgfalt wichtig.“ In diesem Jahr arbeitet Hans Stemmer seit 26 Jahren als Schulhausmeister. „Oft habe ich echt viel Stress– ich könnte mich an dieser Stelle bei so vielen für die tolle Zusammenarbeit bedanken, denn eine Hand wäscht die andere. Ich habe diese Woche noch Dienst, anschließend geht es mit der Familie in den Urlaub. Darauf freue ich mich sehr.“, so Stemmer. Er ist nämlich nicht nur Hausmeister, sondern auch ein Opa aus Leidenschaft– so gewann er 2013 mit seiner Frau bei einem Gewinnspiel den Titel „Beste Oma & Opa“. „Neben meiner Tätigkeit als Hausmeister verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie. Meine Tochter, meine Frau und meine Enkelkinder sind mein Ein und Alles“, erzählt uns Hans Stemmer mit großer Freude.

Autor:

Monique Schöbs aus Düsseldorf

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