Leo-Statz-Gedenken der Funkenatillerie Rot-Wiss am Grab am 1.11.2017

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Nach der Leo-Statz-Plakettenverleihung vor kurzem besuchten 15 Mitglieder der Funkenartillerie Rot-Wiss am Mittwoch, dem 1. November 2017 das Grab von Leo Statz an seinem Todestag auf dem Düsseldorfer Südfriedhof, um das Gedächtnis an ihn nicht nur in einer Feierstunde wach zu halten, eines Mannes, der im Düsseldorfer Brauchtum sehr aktiv, couragiert und 1931 sogar Präsident des Karnevalsausschusses war. Er wurde praktisch von den Nazis 1943 in Berlin unter der fadenscheinigen Begründung der Zersetzungspropaganda zum Tode verurteilt und dort auch am 1. November des gleichen Jahres hingerichtet. Der Leo-Statz-Platz in Bilk erinnert daran, dass er dort viele Jahre lang gewohnt hatte.
Im Ambiente des Rasisson Blue Scandinavia Hotels Düsseldorf verlieh die Funkenartillerie Rot-Wiss mit ihrer Vorsitzenden Sigrid Viehmann im Rahmen eines Brunch-Buffets mit Programm vor kurzem die diesjährige Leo-Statz-Plakette an Ulrich Amedick von der Brauerei Frankenheim. Der Preisträger ist dem Brauchtum verbunden und hat die Funkenartillerie Rot-Wiss in schwierigen Zeiten unterstützt, wie Stefan Kleinehr, zuletzt Preisträger 2015, in seiner humorvollen Laudatio erzählte und dabei einen kurzen Abriss über das Leben des zu Ehrenden gab. Mehrere ehemalige Preisträger wie Engelbert Oxenfort, Expräsident des Düsseldorfer Karnevals, Mitglieder des Comitee Düsseldorfer Carneval, darunter CC-Präsident Michael Laumen, und weitere Persönlichkeiten waren zur Würdigung gekommen. Nach der Verleihung der Leo-Statz-Plakette und der zugehörigen Urkunde durch Sigrid Viehmann unter dem Applaus aller bedankte sich Ulrich Amedick von der Brauerei Frankenheim. Vielleicht wegen seiner bescheidenen Art ist er wenig in der Öffentlichkeit zu sehen, unterstützt aber das Winterbrauchtum tatkräftig. Im Rahmenprogramm, das Robert Kotzur von den Rather Aape souverän moderierte, sang Heinz Hülshoff, der singende Wirt, speziell ein auf Ulrich Amedick’s Brauerei zugeschnittenes Lied und sorgte mit mehreren weiteren seiner fast schon Evergreens für tolle Stimmung. Ein weiteres Highlight war die Rede von Jürgen Hilger-Höltgen als Rheinischer Bazillus, wobei allein die Mimik schon sehenswert war. Hannah Rühl, Musicalsängerin, die abends zuvor noch in Oldenburg im Musical auftrat und von der Bühne am Blauen See her in Ratingen bekannt ist, beeindruckte durch ihre großartige Stimme bei mehreren Songs aus bekannten Musicals.

Autor:

Klaus Heylen aus Düsseldorf

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