Anerkennung
Oberbürgermeister dankt engagierten Flüchtlingshelfern

Einigen Flüchtlingshelferinnen und -helfern überreichte der Oberbürgermeister die Ehrenamtskarte.,Foto: Landeshaupstadt Düsseldorf/David Young
  • Einigen Flüchtlingshelferinnen und -helfern überreichte der Oberbürgermeister die Ehrenamtskarte.,Foto: Landeshaupstadt Düsseldorf/David Young
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Das Kommunale Integrationszentrum (KI) Düsseldorf organisiert vielfältige Angebote der Beratung, Unterstützung und Qualifizierung des ehrenamtlichen Engagements und leitet Fördermittel aus dem Förderprogramm des Landes "KOMM-AN NRW" unmittelbar an Organisationen, Projekte und Initiativen weiter, um die lokale Arbeit in der Flüchtlingshilfe und die Integration von Neuzugewanderten und Geflüchteten zu unterstützen.

Ein Workshop des KI im Rathaus bildet den Abschluss des diesjährigen Jahresprogrammes. Im Anschluss hat Oberbürgermeister Thomas Geisel alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Empfang in den Vorraum des Plenarsaales des Rathauses geladen, um seiner Wertschätzung für die Arbeit Ausdruck zu verleihen und sich bei den engagierten Helferinnen und Helfern für die geleistete Arbeit zu bedanken.

"Ohne ehrenamtliche Tätigkeit gäbe es keine Willkommenskultur in unserer Stadt. Nachdem die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge deutlich zurückgeht, steht nun die Integration der Menschen, die bei uns bleiben, im Vordergrund. Auch dabei sind wir auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen. Allen, die sich daran beteiligen, danke ich für ihr Engagement", erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel anlässlich des Empfangs. Als kleines Dankeschön gab es Ehrenamtskarten für die engagierten Helferinnen und Helfer. Die Ehrenamtskarte beinhaltet zahlreiche Vergünstigungen.

Das ehrenamtliche Engagement der Flüchtlingshelferinnen und -helfer in Düsseldorf zeigte sich auch in diesem Jahr vielfältig und verlässlich. Die Bereitschaft zu helfen, war groß. Hunderte Bürgerinnen und Bürger übernahmen Verantwortung in der Flüchtlingshilfe und in der Integration. Die Ehrenamtlichen investieren aber nicht nur ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Kenntnisse, um zu helfen. Sie arbeiten auch daran, Zugewanderten und Geflüchteten eine Perspektive zu geben. Sie erleichtern ihnen das Einleben in einer fremden Umgebung. Mit Rat und Tat helfen sie ihnen, sich im Alltag zu orientieren. Sie vermitteln ihnen einen Einstieg in unsere Sprache und erste Einblicke in unsere Gesellschaft. Und sie begleiten sie im Alltag, beispielsweise bei der Wohnungssuche oder bei der Integration in Ausbildung oder Arbeit.

Hintergrund:

Das Kommunale Integrationszentrum im Amt für Migration und Integration hat auch in diesem Jahr ein Qualifizierungs- und Veranstaltungsprogramm aufgelegt. Um Geflüchtete passgenau unterstützen zu können, ist es wichtig, vorhandene Dienste und Angebote zu kennen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. So fanden beispielsweise Informationsveranstaltungen zu folgenden Themen statt: Frauen und Flucht, Arbeitsmarktintegration, Hilfen bei der Wohnungssuche, Asylrecht, Datenschutz, Ehrenamt: Umsetzung und Erwartungen, Austauschforum, Länderabend Bangladesch. Auch in Zukunft werden Möglichkeiten des gegenseitigen Austausches angeboten und es gibt Gelegenheiten, mit Hauptamtlichen in Kontakt zu kommen.

Das Integrationsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat im Jahre 2016 das Förderprogramm KOMM-AN NRW aufgelegt, durch welches Kommunen in der Integrationsarbeit und auf dem Gebiet des bürgerschaftlichen Engagements und bei den Herausforderungen, die sich durch Zuwanderung und Flucht ergeben, unterstützt werden. So erhielt die Landeshauptstadt Düsseldorfs 2018 Zuschüsse in Höhe von 250.250 Euro (Programmteil II) sowie Zuschüsse zu den Personalkosten im KI im Programmteil I.

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