Derbysieg ist Pflicht!

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Eine knappe Niederlage gab es auch für die Männer zum Saisonauftakt gegen die IGR Remscheid. Xavier Berruezo und seine Mitspieler wollen es nun gegen den TuS Düsseldorf Nord besser machen. Foto: Isselhorst
Düsseldorf: TUS-Treff / Schockzentrum Düsseldorf | RESG Walsum möchte in Düsseldorf unbedingt punkten

Die Spiele gegen die Mannschaft von Ex-RESG Spieler und Trainer Roobie van Dooren sind für alle Beteiligten immer etwas Besonderes. Das Derby zwischen dem TuS und der RESG begeistert die Fans aus beiden Lagern, und die Spiele haben immer einen besonderen Reiz. Anstoß in der Sporthalle an der Eckenerstraße 49 ist am Samstag, 13. Oktober, um 16 Uhr. Im Anschluss spielen dann die Damen um die ersten Bundesliga Punkte.

Die erste Niederlage gegen Remscheid ist verdaut, gegen Düsseldorf sollen die Chancen besser genutzt werden und die Feldüberlegenheit ausgespielt werden. Spielertrainer Christopher Nusch wechselte sich im ersten Spiel selber ein und erzielte den Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 2:3. Am Ende stand die 2:4 Niederlage auf der Anzeigentafel, am Samstag soll es nach Möglichkeit anders laufen. In den vergangenen Spielzeiten wechselten sich beide Teams in der Regel mit der Punkteverteilung ab. Die RESG siegte in Düsseldorf, die Unterrather siegten dafür in Walsum. Die Linie soll möglichst beibehalten werden. Für beide Mannschaften geht es um viel mehr als „nur“ den Derbysieg. Am kommenden Wochenende stehen die Spiele im WS Europe Cup (früher CERS-Cup) auf dem Programm. Die Düsseldorfer müssen zum italienischen Vertreter nach Valdagno reisen, die Roten Teufel spielen zuhause gegen die Portugiesen aus Turquel. Mit einem Erfolgserlebnis würde sich die Vorbereitung auf dieses wichtige Europapokalspiel leichter gestalten. Die Spiele gegen die Düsseldorfer sind immer umkämpft, und beide Mannschaften können sich auf ihre Offensivreihen verlassen. Trainer Nusch kann den Gegner gut einschätzen: „Düsseldorf hat einen breiten ausgeglichenen Kader mit schnellen Spielern. Konter dürfen wir nicht zulassen, was einer unserer Stärken in der Vergangenheit war.“ Für die Walsumer ist dies schon der zweite Spieltag, der TuS startete mit einem 7:4 Heimsieg gegen den RHC Recklinghausen. Beide Vereine sehnen sich seit Jahrzehnten nach einem Titelgewinn und wollen in dieser Saison wieder oben mitmischen. Das Derby ist mehr als nur eine Standortbestimmung, die Blicke gehen stets nach oben, und eine weitere Niederlage für die RESG würde den Druck für die kommenden Wochen schon erhöhen. Trainer Nusch muss bei seinem Kader rotieren, auch der Einsatz von Miquel Vila ist weiterhin fraglich: „Hinter Miquel steht weiterhin ein Fragezeichen. Wir werden kein Risiko eingehen. Jan Dobbratz konnte die ganze Woche nicht trainieren, da er mit der Schule unterwegs ist. Ob er im Kader steht, hängt davon ab, wann Pedro von der Messe in München zurück ist.“ Nach der Niederlage gegen Remscheid musste diese erst einmal aufgearbeitet werden: „Es war eine absolut unnötige Niederlage. Wir haben es einfach nicht geschafft, Torchancen zu kreieren und waren als Team zu langsam. Jeder wollte mit dem Ball Gas geben. Aber so funktioniert unser Sport nicht. Gerade ohne Ball muss man Wege gehen, Blöcke setzen und auch mal vor dem Tor den Körper so einsetzen, dass man eine gute Position hat, um ein Tor zu schießen. Die Jungs müssen das schnell verstehen und umsetzen.“ Bessermachen können es die Jungs definitiv, die Spieler sind motiviert und wollen den Derbysieg gegen den Rivalen einfahren.
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