Höher, schneller, ...: Was gibt es Neues auf der Größten Kirmes am Rhein?

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Wenn sich Fahrgeschäfte gefühlt in alle Richtungen drehen, kommen Kirmesfreunde auf ihre Kosten. Foto: Archiv / Lammert
 
Auch das französische Dorf ist wieder auf der Kirmes zu finden.

"Das Beste kommt zum Schluss." Thomas König, Vorsitzender der Platzkommission, lacht. Nach der Tischtennis-Weltmeisterschaft, dem Triathlon und dem Grand Départ stehe den Düsseldorfern ab morgen die Größte Kirmes am Rhein ins Haus. Mit einigen neuen Fahrgeschäften und erwarteten vier Millionen Zuschauern, wie König erläutert.

Unter guten Vorzeichen stand in diesem Jahr der Aufbau. "Kein Hochwasser, kein Sturm Ela", sagt König. Dann kommt er auch schon zu einigen Neuigkeiten, die dieses Jahr die Kirmesbesucher erfreuen sollen. Mit 30 Meter Front und 18 Meter Tiefe nennt er als erstes Laser Pix. "Die erste interaktive Abenteuerbahn", so König. Wie bei Video-Spielen geht es um Highscores und um Duelle mit, in diesem Fall, seinen Mitfahrern.
Das erste Mal auf den Oberkasseler Rheinwiesen wird das XXL-Lachhaus stehen. 152 Meter Laufparcours auf vier Etagen erwarten die Besucher. Von Seiten der Betreiber heißt es, der Besucher sei unterwegs in Sachen Spaß und gute Laune. Abkühlung während der hoffentlich sommerlichen Tage verspricht "Die Schlittenfahrt". "Dieses Fahrgeschäft hat schwingende Gondeln in Vor- und Rückwärtsbewegungen", so König. Die Besucher geraten in eine Schräglage und dürfen sich sogar auf ein bisschen Schnee im Juli freuen.
"Bei Mr. Gravity ist der Name Programm", stellt König ein weiteres, für Düsseldorf neues Fahrgeschäft vor. Optisch mache das Fahrgeschäft, dessen Arm sich mit einer etwa 90 Grad Neigung rund 20 Meter hoch aufstellt und dann in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit rotiert, einiges her.
Erstmals auf der Größten Kirmes am Rhein ist auch Freddy's Company, ein Laufhaus, das an eine Auto-Werkstatt erinnert sowie Skooter Number One, ein klassischer Autoscooter, bei dem das gegenseitige Anrempeln immer noch erlaubt ist.
Verzichten müssen die Besucher dieses Jahr indes auf die Wildwasserbahn, die jahrelang nahe der Oberkasseler Brücke für Spaß bei Jung und Alt sorgte. Erst vergangene Woche abgesagt haben die Betreiber von Toboggan, einem Fahrgeschäft, das mit seinem nostalgischem Laufband schon viele Besucher ins Wanken und zum Stolpern gebracht hat. Die kleinen Traditionsunternehmen hätten es zunehmend schwer, so König. "Dabei macht die Kirmes eigentlich der Mix aus alten und neuen Geschäften aus", findet der Kirmesarchitekt.
Neue wie auch bekannte Fahrgeschäfte werden die Besucher auf die Kirmes locken. Ob das Riesenrad oder eine Achterbahn mit Fünfer-Looping, die Wilde Maus oder die Fahrgeschäfte für die Kinder: Die Düsseldorfer lieben ihre bunt aufgestellte Kirmes.
Neuigkeiten auch von den Gastronomen. Während die Brauerei Füchschen schon seit Monaten ihr Zelt abgesagt hat, wird es erstmals Gulasch Alt auf der Kirmes geben. Das Altstadt Café ist nach einigen Jahren erstmals wieder dabei. Denn, so schön der ganze Trubel ist: "Cafés und Ruhezonen sind wichtig", weiß König. Er achtet bei der Planung darauf, dass Besucher auch die Möglichkeit haben kurz mal zu verschnaufen. Damit die Anwohner auch zur Ruhe kommen, werde um 22 Uhr leiser gedreht, ab 24 Uhr sollte von der Kirmes nur noch Zimmerlautstärke zu hören sein. Das französische Dorf hat auch wieder seinen Platz auf der Kirmes. Foto: Archiv / ila
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Jupp Becker aus Düsseldorf | 14.07.2017 | 19:06  
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