Erste Bilanz am Montagmorgen nach Sturmtief "Sabine"
Feuerwehr Duisburg verzeichnet 113 Einsätze - Polizei meldet zwei Verletzte durch umgestürzten Baum - Wald vorerst nicht betreten

Vor dem Hauptbahnhof brachte "Sabine" zahlreiche Fahrräder zu Boden.
  • Vor dem Hauptbahnhof brachte "Sabine" zahlreiche Fahrräder zu Boden.
  • Foto: Sabine Justen
  • hochgeladen von Sabine Justen

475 Kräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) waren in Duisburg im Einsatz, um die Folgen von Sturmtief "Sabine" zu beseitigen.

Bis Montagmorgen arbeiteten sie 113 sturmbedingte Einsätze im gesamten Stadtgebiet ab. Hierzu zählten die Beseitigung umgestürzter Bäume, herabgestürzter Äste und loser Bauteile. Im "normalen" Tagesgeschäft wurden weitere 105 Rettungsdienst- und 12 Feuerwehreinsätze bearbeitet.

Die Polizei Duisburg meldet einen witterungsbedingten Unfall.
Am Sonntagabend, 9. Februar, 22.50 Uhr, fuhr eine 52-Jährige mit ihrem Mercedes in Neudorf über die Uhlenhorststraße in Richtung Mülheim, als ein Baum auf die Fahrbahn stürzte. Der Baum traf das Auto, in dem sich zu dieser Zeit auch noch die 15 Jahre alte Tochter der Fahrerin befand. Beide Insassen verletzten sich leicht. Ein Rettungswagen brachte sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Durch die Feuerwehr konnte der Baum beseitigt und die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Uhlenhorststraße in beide Richtungen gesperrt.

Wirtschaftsbetriebe Duisburg verschaffen sich Überblick nach Sturm Sabine

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtreinigung und Grünpflege verschaffen sich heute einen Überblick über die Schäden. Im gesamten Stadtgebiet sind von Straßenbäumen, als auch von Bäumen in Grünanlagen und auf Friedhöfen Astbrüche zu melden. Es wurden auch vereinzelt umgestürzte Bäume gemeldet.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist davon auszugehen, dass auf den Friedhöfen alle Beisetzungen durchgeführt werden.

Die Mitarbeiter der Stadtreinigung und Grünpflege, die derzeit in den Revieren sind, beginnen auch direkt mit den Aufräumarbeiten. Es hängen jedoch immer noch lose Äste in den Baumkronen, die herunterfallen können. Die Wirtschaftsbetreibe bitten die Duisburger beim Betreten der Anlagen darauf zu achtet, bzw. diese heute nicht zu betreten, wenn es nicht notwendig ist.

Des Weiteren sind an den Türmen der Schwanentorbrücke durch den Sturm die Planen zerrissen, so dass die Schwanenstraße seit den frühen Morgenstunden gesperrt wurde. Es ist vorgesehen, dass die defekte Planen von den Türmen beseitigt und solange es noch Sturmwarnung gibt, keine Arbeiten durchgeführt werden.

Wald vorerst nicht betreten

Die Forstverwaltung der Stadt Duisburg rät dringend davon ab, in den nächsten Tagen den Wald zu betreten. Nach einem ersten Eindruck ist die erste Nacht des Sturmtiefs Sabine zwar bisher relativ glimpflich verlaufen. Da jedoch sowohl heute über Tag als auch in der kommenden Nacht weitere Sturmböen angesagt sind, sollten die Waldbesucher zu ihrer eigenen Sicherheit das Betreten des Waldes in den nächsten Tagen vermeiden.
Die Lage ist auch deshalb problematisch, weil zahlreiche Bäume durch die vergangenen beiden Trockenjahre geschwächt und geschädigt sind, so dass ihre Standfestigkeit bei diesen Windeinwirkungen eingeschränkt ist.
Generell erfolgt das Betreten des Waldes auf eigene Gefahr. Ganz besondere Vorsicht gilt abseits der befestigten Wege. Weil hier aus ökologischen Gründen auch absterbende Bäume stehen, ist die Gefahr besonders groß.

Autor:

Sabine Justen aus Duisburg

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