Hundebesitzer sollten vorsichtig sein
Giftköderalarm in Duisburg-Laar - Zeugen gesucht - Update: PETA setzt Belohnung aus

Update 30. November:
Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise, die zur Verurteilung des Täters führen, aus. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden und können sich telefonisch unter 01520-7373341 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym.

„Der Tierquäler muss schnellstmöglich gefasst werden, damit nicht noch weitere Vierbeiner in Duisburg verletzt oder sogar qualvoll getötet werden“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Derartige Täter zu überführen ist oft schwierig, da sie agieren, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Deshalb kann es in solchen Fällen auf den noch so unwichtig erscheinenden Hinweis ankommen. Mit unserer Belohnung wollen wir die Menschen anregen, noch einmal darüber nachzudenken, ob sie etwas Ungewöhnliches bemerkt haben. Geschädigte sollten unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten. Der Täter muss sich darüber im Klaren sein, dass mit Gift präparierte Köder nicht nur für Hunde, Katzen und freilebende Tiere, sondern auch für Kinder lebensbedrohlich sein können.“
Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Wie die Polizei Duisburg jetzt mitteilt, ist der Hund einer 40-Jährigen in Laar durch Rattengift in größte Gefahr geraten.

Die Duisburgerin ging am Mittwoch, 21. November, gegen 6.30 Uhr mit ihrem Hund auf der Turmstraße in Richtung der Deichstraße im Bereich eines kleinen Wiesenabschnittes spazieren. Weil der Hund danach mehrfach Fleisch mit signalroten Stückchen erbrach, fuhr die besorgte Halterin zur Tierklinik. Die behandelnde Tierärztin kam zu dem Schluss, dass es sich dabei um Rattengift handelte und konnte das Leben des Hundes retten.

Die Polizei ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Das Zentrale Kriminalkommissariat der Wasserschutzpolizei bittet unter Tel. 0203/280-0 um Zeugenhinweise.

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