Behördenübergreifender Schwerpunkteinsatz
Polizei Duisburg im Nacht-Einsatz gegen die Raserszene

Im Duisburger Norden fand der Schwerpunkteinsatz gegen die Raserszene und illegale Autorennen statt.
  • Im Duisburger Norden fand der Schwerpunkteinsatz gegen die Raserszene und illegale Autorennen statt.
  • Foto: Polizei Duisburg
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Im Rahmen eines behördenübergreifenden Schwerpunkteinsatzes richteten Polizeibeamte sowie Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsüberwachung von Freitag, 12. April, auf Samstag, 13. April, Kontrollstellen im Duisburger Norden ein. Ziel des Einsatzes war es unter anderem, die Hauptunfallursache Geschwindigkeit zu bekämpfen und zeitgleich verbotene Kraftfahrzeugrennen zu unterbinden.

Im Kontrollzeitraum von 21 bis 3 Uhr gingen den Polizisten und kommunalen Ordnungshütern hierbei zahlreiche Verkehrssünder ins Netz. Insgesamt 65 Verkehrsteilnehmer erhielten wegen überhöhter Geschwindigkeit ein Verwarngeld. In 13 weiteren Fällen müssen die Fahrzeugführer mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen, weil sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaft um mindestens 21 km/h überschritten. Hierunter befanden sich drei BMW-Fahrer, die mit 97 km/h auf der Duisburger Straße, 95 km/h auf der Weseler Straße und 84 km/h auf der Buschstraße unterwegs waren. Neben einem Bußgeld in Höhe von 160 bis 200 Euro erwartet die Spitzenreiter auch ein Fahrverbot von einem Monat und jeweils zwei Punkte in Flensburg.

Fahrverbot und Punkte

Auf der Duisburger Straße kontrollierte die Polizei weitere hochwertige Fahrzeuge, die der Raser- und Poserszene zuzurechnen sind. Die Spezialisten stellten bei 13 Fahrzeugen bauliche Veränderungen fest, durch welche die Betriebserlaubnis an Ort und Stelle erlosch. Bei einer Mercedes E-Klasse war das Luftfahrwerk so tief eingestellt, dass die Polizisten bereits beim Einfahren in die Kontrollstelle Schleifgeräusche wahrnahmen. Der Verdacht sollte sich bestätigen: Der Wagen lag so tief, dass die Reifen an den ausgebeulten Radkästen schliffen. Anhand von Kontrollberichten hält die Polizei nach, ob die technischen Veränderungen binnen kurzer Zeit zurückgebaut werden.

Gleich drei Fahrzeuge zogen die Ordnungshüter aus dem Verkehr, weil sich bei Überprüfung der Halterdaten herausstellte, dass die Autos ohne gültigen Versicherungsschutz im Straßenverkehr bewegt wurden. Die Fahrer müssen allesamt mit einer Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz rechnen. Weitere Verstöße sanktionierten die Ordnungshüter mit 27 Verwarngeldern und drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen (Nichtanlegen Sicherheitsgurt, Fehler beim Abbiegen, Handy am Steuer).

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