44. Landhaustreff in Huckingen
Andreas Rettig war Talkgast im Landhaus Milser

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Es war Fußballmanager Andreas Rettig, den man als Talkgast für den 44. Landhaustreff im Landhaus Milser in Huckingen gewonnen hatte.

Und alle Gäste waren einhellig der Meinung, dass man mit diesem einen mehr als vollwertigen guten Griff für den verhinderten geladenen US Schauspieler und Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger, der dann doch eine Absage erteilt hatte, getan hat.

Und nach der Begrüßung durch Moderator Manfred „Manni“ Breuckmann und der Vorspeise, êiner ausgelösten Wachtelbrust auf Wildkräutersalat mit Blaubeer-Balsamico-Jus, wurde es für die Gäste des Abends nicht langweilig, denn Andreas Rettig, den Rudi Völler einmal „Schweinchen Schlau“ nannte, erwies sich als äußerst versierter Talkgast, der einen Einblick in die vielen Stationen seines Fußball Lebens gab.

Da erfuhr man etwas über die Ansiedlung von Bienenvölkern am „Millerntorstadion“, die einen schmackhaften nach dem Trainer benannten „Ewald-Bienen-Honig“ lieferten, der sich zu einen wahren Verkaufsschlager entwickelte. Oder auch die „Kiez Geschichten“ aus seiner Zeit beim FC St. Pauli oder die Zeit mit Reiner Calmund bei Bayer Leverkusen von dem er das Handwerk eines Fußball-Funktionärs gelernt hat. Weiter ging es für ihn zum SC Freiburg, zum 1. FC Köln sowie nach Augsburg.

Und vielen der Anwesenden sprach Rettig aus der Seele, als er sich klipp und klar zur Kapitalisierung des Fußballs äußerte. „Uns droht es, die Fans zu verlieren.“ Die reine Ausrichtung auf den Kommerz, wenn altbekannte Stadiennamen gegen den von Multi Sponsoren und Groß Konzernen ausgetauscht werden, zerstören unter anderem die alte Verbindung zwischen den Fans und deren Identifikation mit ihrem Verein.

Ebenfalls hörte man seine Kritik am Zwangsabstieg des MSV Duisburg, der in seine Zeit als Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga (DFL) fiel.

„Ich habe selten so einen unnötigen Abstieg erlebt. - Das war keine Frage der Liquidität des Vereins und hat uns doch in der Seele sehr weh getan“

Kritik gab es an handwerklichen Fehlern der damals Verantwortlichen in der Geschäftsführung des MSV. Man habe Fristen nicht eingehalten und damit gegen die Spielregeln verstoßen.

Nach einem interessanten und kurzweiligen Talk ging es zum Hauptgang

Angusfilet mit Steinpilzsauce getrüffelter Polenta und Blumenkohlröschen

Wie immer beim Landhaustreff beendete diesmal Kabarettist René Steinberg den Abend und brachte mit seinen pointierten Beiträgen das Publikum zu wahren Lachsalven.

Den kulinarischen Abschluss bildete als Dessert „Bonet alla piemontese“.

Am 3. Februar 2020 findet der nächste Landhaustreff statt zu dem TV-Koch Johann Lafer als Talkgast erwartet wird.

Autor:

Harald Molder aus Duisburg

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