Camesi im DKM

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Wo: DKM, Güntherstraße 13, 47051 Duisburg auf Karte anzeigen

Die Ausstellung "Gianfredo Camesi Eccéité" ist vom 25. April - 25. August 2014 zu den gewohnten Öffnungszeiten im Museum DKM in Duisburg zu sehen. Es handelt sich dabei um einen Werkszyklus, der Malerei, Fotographie, Skulptur, Text und Objekte verbindet. "Sein über Jahrzehnte gewachsenes Werk läßt sich trotz des großen Zeitraums als geistig kompakte, hermetische Einheit lesedn. Den Zyklus begann Camesi 2008 und entwickelte ihn beständig weiter analog zu einen unermüdlichen Versuchen, das Geheimnis des menschlichen Seins zu ergründen. Die Quelle seiner geistigen Reflexionen findet sich in der Landschaft seiner Heimat. In Menzonio, einem Dorf im Maggiatal im Tessin, erlebt Camesi von Kindheit an die Natur und das Wirken der kosmischen Gesetze, den Wechsel der Tages- und Jahreszeiten, Licht und Finsternis, Himmel und Erde. Aus diesen unmittelbaren Erfahrungen entwickeln sich seine Überlegungen über das menschliche Sein in der Dimension von Raum und Zeit," berichtet die Pressemitteilung.

Gianfredo Camesi wurde 1940 geboren. Seine Ausbildung zum technischen Zeichner in Locarno folgte 1955 - 1958. Diese Ausbildung ist heute noch sichtbar, allein schon an der exakten, gründlichen und auch sauberen Arbeitsweise. Die Arbeit als technischer Zeichner sei Broterwerb gewesen, betont Camesi, die Kunst habe bei ihm immer im Vordergrund gestanden. So ist es nicht weiter verwunderlich, daß es bei ihm Studienaufenthalte in Europa, aber auch in Amerika und in Japan gab. Seit dem Jahre 2000 lebt und arbeitet Camesi in Köln. Unangenehm berühren dabei die fehlenden deutschen Sprachkenntnisse. Für einen Schweizer wäre doch mehr zu erwarten gewesen als ein Radebrechen in Italienisch und Französisch.

Aber egal. Seine Kontakte zu Klaus Maas gehen bis in die 1960er Jahre zurück, als sich die beiden jungen Männer zum ersten Mal kennenlernten. "Heute machen wir die dritte Ausstellung gemeinsam," berichtet die Duisburger. "Die Arbeit von Camesi mit ihrer zeichenhaften, klaren Bildsprache hat mich mein Leben lang berührt. Da sich Camesi nicht auf ein einzelnes Material beschränkt, laßt er sich kunstwissenschaftlich und kunsthistorisch nur schwer einordnen. Die Arbeit mit zusammensetzbaren Modulen hat ihn geprägt. Die Bestandteile lassen sich aber nicht beliebig kombienieren - sie werden dann unverständlich."

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