Tempel Open-Air Folkfestival am Samstag nach Pfingsten
Folkfreunde unter sich

Gemütliche Atmosphäre garantiert! Foto: Christian Jeler
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Traditionell am Samstag nach Pfingsten, 15. Juni, lockt das Tempel Open-Air Folkfestival rund 8.000 Besucher zum Jugendzentrum Tempel, Peschmannstraße in Rheinhausen an der Bergheimer Mühle.

Seit über 25 Jahren steht ein Termin fest im Kalender von Musikliebhabern und Freunden guter Festivalstimmung in Duisburg, aus der Umgebung und teilweise sogar aus dem benachbarten Ausland. Neun Bands auf zwei Bühnen, ein großes Kinderprogramm, ein Ständemarkt sowie ein breite Palette an Essen und Trinken werden geboten – und das bei freiem Eintritt und unverwechselbarer Atmosphäre.
Über 30 Ehrenamtliche zählt das Team, das sich über das ganze Jahr verteilt um die Organisation des Festivals kümmert, hinzu kommen rund um das Fest über 300 freiwillige Helfer, die an Grill, Bierwagen oder beim Auf- und Abbau mitmachen.

„Handgemachte Kultur vor Ort“

Besucher nehmen schnell die ganz besondere „Wohnzimmer-Atmosphäre“ beim Musikfest des Jugendzentrums an der Bergheimer Mühle in Rheinhausen auf, schließlich stecken die freiwilligen Festivalmacher viel Herzblut in Gestaltung und Durchführung ihres selbsternannten „schönsten Tages des Jahres“, für den sie von A bis Z alles selbst planen und vorbereiten. Dabei wird auch auf atmosphärische Details und die Gestaltung der Bühnen und des Geländes sehr großen Wert gelegt. Motivation und Ziel für die ehrenamtlichen Musikenthusiasten ist es, im eigenen Ort gemeinsam mit vielen Begeisterten „handgemachte“ Kultur zu schaffen und dabei mit einer möglichst breiten musikalischen Programmmischung auf „musikalische Weltreise“ zu gehen. All dies schafft die ganz besondere Atmosphäre, die Besucher und Folkfreunde so sehr schätzen.
Auch in diesem Jahr bietet das Tempel-Folkfestival wieder eine spannende und zugleich globale musikalische Mischung aus unterschiedlichsten Stilen. Wie immer sollen unterschiedlichste musikalische Einflüsse und Herkunft möglichst eine breite Beachtung finden und dem Publikum ein spannendes und anregendes Angebot liefern.
In diesem Jahr gilt die Aufmerksamkeit dem ARIC-NRW e.V., der sich auf diversen Ebenen gegen individuellen, strukturellen und institutionellen Rassismus und gegen rassistische Diskriminierung einsetzt und so einen Beitrag zur politischen Menschenrechtsarbeit und zur gleichen Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft leistet. Schwerpunkt der konkreten Arbeit sind interkulturelle und antirassistische Bildungsangebote und Projekte für Jugendliche, Schulen und Multiplikatoren der Jugendarbeit.
Hinzu kommt Beratung für von Rassismus Betroffene beziehungsweise eine Servicestelle zur Entwicklung von Strategien und Vorgehensweisen gegen Rassismus und Diskriminierung.

Feiern gegen Rassismus

Das Jugendzentrum Tempel selbst plant, gemeinsam mit dem ARIC Anti-Rassismusprojekte durchzuführen oder auch an örtlichen Schulen zu ermöglichen.
Weitere Informationen unter www.folkfest.de


Zeitplan

Wiesenbühne

15 Uhr: Sons of the East
16 Uhr: Jaimi Faulkner
17 Uhr: Mr Weazley
19.30 Uhr: Árstíðir
21.30 Uhr: Klezmer Band

Mühlenbühne

14.15 Uhr: Kom'ma Theater
15.45 Uhr: KWINI
17 Uhr: St. Beaufort
19 Uhr: Il Civetto
21 Uhr: KUF

Bandübersicht

Amsterdam Klezmer Band (Niederlande)
Die Amsterdam Klezmer Band begeistert sowohl das Publikum auf der Straße als auch anspruchsvolle Konzertbesucher. Klezmer und Balkan, Ska und Jazz, Gypsy und Hip-Hop – ihre Musik ist vieles aber vor allem: Eine Party.
Árstíðir (Island)
Warme, wohlklingende Stimmen, zarte musikalische Strukturen, elektronische Klangteppiche, verwoben mit realen Instrumenten – man fühlt sich rundum angenehm eingehüllt von den Songs der isländischen Band Árstíðir.
KUF (Berlin)
Einzigartig macht den Sound von KUF, dass sie ihre Musik um Vocals herum aufbauen, aber weit und breit kein Sänger zu sehen ist. Alle Stimmelemente basieren auf selbst eingespiel-ten Samples, die auf dem Keyboard in Echtzeit wie ein Instrument gespielt und virtuos verbogen werden, so als wäre es die selbstverständlichste Sache der Welt.
Il Civetto (Berlin)
Il Civetto spielen Global Pop mit Tiefgang, mitreißend, magisch und ekstatisch-modern, dabei kosmopolitisch und global. Mit viel Liebe zum Detail bringen sie eine ekstatisch-magische Spielwiese auf die Bühne, die sich sehr tanzbar zwischen Euphorie und Melancholie und einem Kribbeln im Bauch präsentiert.
Mr. Weazley (Niederlande)
Benjamin Thode aka Mr. Weazley ist ein aufstrebender junger Künstler, ursprünglich geboren auf Curaçao. Er verzaubert sein Publikum mit einer ordentlichen Dosis Energie, verpackt in Hip Hop, Afrobeat & Reggae.
St. Beaufort (Berlin/Chile/USA)
Das multinationale Roots-Americana Trio hat sich über die Leidenschaft für akustische Musik und das Geschichtenerzählen zusammengefunden hat. Ihr Sound basiert auf organisch-warmen Klängen klassischer Instrumente und kreiert Songs mit einer treibenden Intensität, die dem Publikum das Leben leichter erscheinen lassen.
Jaimi Faulkner (Australien/Berlin)
Großartige Songwriter-Fähigkeiten, unglaubliches Gitarrenspiel, eine warme, soulige Stimme und eine unwiderstehliche Live-Performance – all das macht Jaimi Faulkner aus. Er wirft Blues, Soul, Rock, Folk, Jazz & Roots zusammen und macht es zu etwas ganz Eigenem.
KWINI (Köln)
Die Nachwuchstalente von KWINI sind auf Durchbruch-Kurs mit ihrem Klangkosmos zwischen Radiopop, modernem Soul und Jazz. Inspiration für ihre Musik finden sie zum Beispiel bei D´Angelo und Michael Jackson. Eine erfrischende Mischung, die Spaß im Sound-Spaceshuttle garantiert!
Sons of the East (Australien)
Die Australier von Sons of the East bestechen durch eine Kombination aus charismatischer Bühnenpräsenz und fantastischen, oft geradezu hymnischen Songs. Dazu nutzen sie Gitarre und Banjo, Piano, mehrstimmigen Harmoniegesang sowie klassisches Songwriting.
Kom'ma Theater
Mit „Frau Holle, Goldmarie und Pechmarie“ wird zur Eröffnung des Kinderprogramms vom Rheinhauser Kom'ma Theater eine fantasievolle Neuinterpretation des bekannten Märchens der Gebrüder Grimm für alle Kleinen und Junggebliebenen geboten.

Gemütliche Atmosphäre garantiert! Foto: Christian Jeler
KWINI sind auf Durchbruch-Kurs mit ihrem "Radiopop". Foto: Veranstalter

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