Kaisermünzenpreis für Museumsgründer Dirk Krämer und Klaus Maas

proDuisburg Vorsitzender Hermann Kewitz (mitte) mit den Preisträgern
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Im Rahmen eines Festakts im Ratssaal des Duisburger zeichnete proDUISBURG e.V. die beiden Unternehmer und Kunstsammler Dirk Krämer und Klaus Maas mit dem Duisburger Kaisermünzenpreis 2012 aus.

Die 1910 gegründete bürgerschaftliche Vereinigung würdigte mit dieser hohen Auszeichnung die beiden Gründer und Eigentümer des Museums DKM.

Den musikalischen Rahmen setzte das Concertino Piccolini, ein Ensemble der Duisburger Philharmoniker mit Roger Zacks und Martin Schie als Solisten. In seinem Grußwort hob Oberbürgermeister Sören Link vor knapp 200 Festgästen die Bedeutung des Museums von Dirk Krämer und Klaus Maas für das kulturelle Leben in der Stadt hervor.

Er dankte den beiden Geehrten für ihre zupackende Art, die ein Beispiel für die Gestaltungskraft der Bürger in Duisburger sei. In seiner Laudatio nannte Hermann Kewitz, Vorsitzender von proDUISBURG e.V., das Privatmuseum mit 51 Räumen als ein kostbares Geschenk an die Stadt. Die besondere Präsentation der über Jahrzehnte gesammelten Werke aus 5.000 Jahren beschrieb er als einen Damm gegen die Bilderflut und eine Schule des Sehens.

Das DKM ist das einzige Kunstmuseum in Deutschland, das ohne öffentliche Fördermittel auskommen muss und will. Es gewinnt dadurch die Freiheit, seine Kunst auf eigene Weise zu zeigen. Dirk Krämer und Klaus Maas gehe es dabei weniger darum, die eigene Persönlichkeit in den Vordergrund zu stellen, so der Vorsitzende von proDUISBURG e.V. Vielmehr sei es ihnen ein Anliegen, die Werke unter anderem aus Kambodscha, China, aber auch aus Ägypten, Amerika oder Duisburg-Wanheimerort zu präsentieren.

In seiner Dankesrede sprach Klaus Maas von der Liebe zu Duisburg und von den großen Potentialen der Stadt. Gerade deshalb habe man Duisburg, seine Heimatstadt, als Standort für das Privatmuseum ausgewählt. Klaus Maas berichtete, dass in den vier Jahren seit der Museumsgründung 45.000 Menschen den zu einem „Musentempel“ ausgebauten ehemaligen Elektro-Großhandel auf der Günterstraße besuchten.

Etwa 20 Prozent der Kunstliebhaber kommen von außerhalb Nordrhein-Westfalens ins DKM. Eine kleine Bitte äußerte er ebenfalls: Die vom Rat der Stadt beschlossene, aber nicht umgesetzte einheitliche Beschilderung des DKM, des Museums Küppersmühle und des Wilhelm Lehmbruck Museums sieht er weit oben auf seiner Wunschliste an die Stadt. Die Preisverleihung war eine gute Gelegenheit, diese Botschaft zu senden.

Denn Frank Albrecht (FDP), Vorsitzender des Kulturausschusses, und Udo Vohl (SPD), Stellvertretender Vorsitzender dieses Ausschusses, nahmen ebenso an der Feierstunde teil wie Altoberbürgermeister Josef Krings und Altbürgermeister Heinz Pletziger.

Die 1919 gegründete bürgerschaftliche Vereinigung proDUISBURG e.V. ehrt alljährlich Bürger, Institutionen oder Unternehmen, die sich nach Meinung des Vorstands in besonderer Weise um die Stadt und die Region verdient gemacht haben.

Zu den Preisträgern in den vergangenen Jahren gehörten Jutta Stolle von Haniel & Cie, die Unternehmerin Gabriela Grillo, Axel Funke, Geschäftsführer von Multi Development, sowie der langjährige Vorsitzende von proDUISBURG e.V., Heinz Pletziger.

Autor:

Harald Molder aus Duisburg

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