Rebekka Horn bei Wilhelm Lehmbruck

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Rebekka Horn hat bekanntlich gestern den renommierten Wilhelm-Lehmbruck-Preis erhalten; krankheitsbedingt konnte sie ihn allerdings noch persönlich entgegennehmen.

Den Preis gibt es seit dem Jahre 1966. Er wird an berühmte Künstler verliehen. Joseph Beuys, Jean Tinguely, Claes Oldenburg, Richard Serra, Richard Long und Nam June Paik seien hier als Beispiele genannt. Zuletzt gab es allerdings eine Unterbrechung bei der Preisvergabe von 11 Jahren.

Horn ist die erste Frau in der Geschichte des Preises, die damit ausgezeichnet wird. Inzwischen mehrfach national und international ausgezeichnet, gilt sie als experementier- und ideenfreudig sowie eigenwillig. Sie bietet einen Beitrag zur Kunstgeschichte sowie zur Kunst des ausgehenden 20. Jahrhunderts, wie bei der Preisverleihung mehrfach zu hören ist.

Ihre Kunstwerke sind im Anbau zu bewundern. Video, Film und Bildhauerei stehen dabei im Vordergrund.

"Horn bietet hier Grundmuster und gibt prägenden Archetypen eine Form," wie Söke Dinkla, die Museumsdirektorin, berichtet. "Die Kunst besitzt Eleganz und eine fragile Schönheit. Der menschliche Körper ist das zentrale Thema der Kunst. Horn geht der Frage nach, was den Menschen ausmacht. In aller Stringenz ist die Ausstellung eine ganz persönliche Rückschau. Die Kunst ist empathisch."

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