Rinke Dijkstra bei Lehmbruck

Das Lehmbruck - Museum zeigt die Ausstellung "Skulpture 21st Rineke Dijkstra" noch bis zum 28. August 2022 zu den gewohnten Öffnungszeiten.

Dijkstraa wurde 1959 in Sittard, einem Ort im Süden der niederländischen Provinz Limburg geboren. Sie studierte von 1981 bis 1986 an der Gerrit RIetveld Academie in Amsterdam. Heute lebt und arbeitet sie in Amsterdam.

Sculpture 21st gibt es seit dem Jahre 2014, dem 50. Geburtstag des Museums. Darin sind wechselnde Positionen zur Skulptur des 21. Jahrhunderts zu sehen. Einige der wichtigsten Bildhauer der Gegenwart - darunter Xu Bing, Julian Opie, Nevin Aladag und Elja-Liisa Ahtila, präsentieren darin ihre Werke. Daß auch Videokunst zur Skulptur gehört, ist für den zufälligen Besucher neu. Es soll aber eine Positionsbestimmung zur Skulptur des 21. Jahrhunderts vorgenommen werden.

Dikstra beschäftigt sich nach Museumsangaben mit den "großen Themen der Menschheit, mit Geburt und Tod, mit Krieg und Frieden und mit der dem Menschen eigenen Verletzlichkeit." Dijkstra ist mit ihren  Porträts junger Heranwachsender berühmt geworden, wie Museumsdirektorin Söke Dinkla berichtet. "Sie zeigt junge Mütter direkt nach der Geburt und junge Männer, die freiwillig in den Krieg ziehen".

Dijkstra arbeitet seit den 1990er Jahren mit dem Medium Video. "Auch in diesem Medium wirken ihre Bilder ehrlich und unverstellt."

Mit der Videoarbeit "Ruth Drawing Picasso" zeigt das Museum ein Motiv der Versunkenheit und Monzentratoin. "Dijkstra führt uns ein junges Mädchen beim Zeichnen im Museum vor. Bei ihrem Besuch derTate Liverpool studiert Ruth Pablo Picassos Gemälde `Weinende Frau´ (1937). Das Werk Picassos bleibt dabei unsichtbar," so Dinkla.

Autor:

Andreas Rüdig aus Duisburg

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