Schulsozialarbeit des Diakoniewerks Duisburg ermöglicht Ferienbetreuung trotz Corona
Schülerinnen und Schüler trommeln auf der Wiese

Mit Schulsozialarbeiterin Julia Rademacher und Schulsozialarbeiter Thomas Testrut-Schweiger lernen Joud, Nour und Zen die richtige Technik auf der Djembe-Trommel (v.l.n.r.)
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  • Mit Schulsozialarbeiterin Julia Rademacher und Schulsozialarbeiter Thomas Testrut-Schweiger lernen Joud, Nour und Zen die richtige Technik auf der Djembe-Trommel (v.l.n.r.)
  • Foto: Foto: Diakoniewerk Duisburg
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Joud, Nour und Zen (alle 8 Jahre alt) haben den Rhythmus im Blut. Wenn ihre Betreuer, Thomas Testrut-Schweiger, Julia Rademacher, Hannah Schmidtke und Heidemarie Schubert mit Gitarre und Gesang loslegen, wird getrommelt. Die drei Kinder besuchen die Gemeinschaftsgrundschule Schulstraße und haben an dem Ferienprogramm der Schulsozialarbeit vom Diakoniewerk Duisburg teilgenommen. Bei dem 5-tägigen Trommelworkshop mit original afrikanischen Djembe-Trommeln durfte getrommelt, gesungen, getanzt und gelacht werden. Der Workshop war eine Kooperation der Grundschulen GGS Schulstraße, GGS Sternstraße, GGS Wrangelstraße und GGS Heinrich-Bongers-Straße.

Trommelangebot soll weitergeführt werden
Um den vorgeschriebenen Corona-Sicherheitsabständen gerecht zu werden, durften bei dem Workshop maximal sechs Kinder in einer Gruppe trommeln. Er fand in zwei Gruppen einmal vor- und nachmittags statt. Insgesamt haben 20 Schülerinnen und Schüler das Angebot der Ferienbetreuung in Anspruch genommen, insgesamt dreimal konnte der einwöchige Trommelworkshop in den Sommerferien angeboten werden. Schulsozialarbeiter Thomas Testrut-Schweiger erklärt: „Wir trommeln auf der sogenannten Djembe, die durch ihre handliche Konstruktion den Kindern einen leichten Zugang zum Trommeln ermöglicht. Ziel des Workshops ist es, ein Musikstück begleiten zu können, das die Kinder zum Abschluss ihren Eltern vorführen.“ Die angehenden Trommlerinnen und Trommler haben sich bevorzugt auf dem Schulhof getroffen und dort an der frischen Luft geübt, zwischendurch gab es Snacks und Erfrischungsgetränke.  „In erster Linie stehen natürlich der Spaß und das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund - was ja gerade in Corona-Zeiten so wichtig ist,“ meint Schulsozialarbeiter Testrut-Schweiger. „Hierzu eignet sich das gemeinsame Trommeln auf der Djembe hervorragend, da es trotz Abstand viele positive Effekte auf die Kinder haben kann: Es fördert Beziehungen, trainiert die Koordination und ermutigt die Kinder, Emotionen und Gefühle zuzulassen.“ Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen planen die Schulsozialarbeiter*innen des Diakoniewerks, die Trommeln auch vermehrt im Musikunterricht oder für AG´s einzusetzen.

Schulsozialarbeit in Duisburg

Die Schulsozialarbeit ist seit 2012 eine feste Institution an über 50 Schulen in Duisburg. Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagogen*innen beraten Eltern und Lehrer*innen, bieten vielfältige Angebote für Schülerinnen und Schüler und sind für die Kinder und Jugendlichen wichtige feste Bezugspersonen. Die Weiterführung der Schulsozialarbeit in Duisburg, die über das Bildungs- und Teilhabepaket finanziert wird, ist für das Schuljahr 2021/2022 noch unklar. Die betroffenen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter hoffen, dass es für den Fortbestand ihrer Arbeit bald eine verbindliche Aussage gibt und die Finanzierung dauerhaft gesichert wird.

Mit Schulsozialarbeiterin Julia Rademacher und Schulsozialarbeiter Thomas Testrut-Schweiger lernen Joud, Nour und Zen die richtige Technik auf der Djembe-Trommel (v.l.n.r.)
Mit ihren Schulsozialarbeitern lernen Joud, Nour und Zen die richtige Technik auf der Djembe-Trommel (v.l.n.r.)
Autor:

Martina Mengede aus Duisburg

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