Lokalkompass-Community
Bürgerreporter des Monats Mai: Andrea Gruß-Wolters

Andrea ist auch gerne im Revier unterwegs. Hier ist sie auf dem Fördergerüst der Zeche Zollern. Foto: Gruß-Wolters
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  • Andrea ist auch gerne im Revier unterwegs. Hier ist sie auf dem Fördergerüst der Zeche Zollern. Foto: Gruß-Wolters
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Seit 2015 ist Andrea Gruß-Wolters im Lokalkompass zu Hause. Ihre vielfältigen Interessen teilt sie leidenschaftlich gerne mit der ganzen Community. Ob Reisen, Lesen oder Fotografieren: Für die engagierte Duisburgerin gibt es immer etwas zu entdecken. Früher war die gebürtige Hagenerin oft mit ihrer kleinen Kamera unterwegs, doch inzwischen reicht ihr ein Smartphone.

Das Handy ist immer mit dabei und griffbereit, ob in der Stadt, bei Wanderungen durch die Natur oder bei Kunst-und Kulturveranstaltungen. So hält Andrea schnell und unkompliziert alles Interessante fest. Wie sagt sie so schön: "Ich bin gern unterwegs. Das Ruhrgebiet ist eine spannende Region, in der es viel zu entdecken gibt. Aber nicht nur im Revier gibt es viel zu sehen...ich gucke auch gern über den Tellerrand."

Deine Beiträge haben schon fast 200.000 Menschen gelesen. Was sagst du dazu?
Das ist klasse! Es bestärkt mich in der Auswahl meiner Themen. Allerdings habe ich jetzt fast 2 Jahre im LK pausiert und erst kürzlich wieder angefangen. Also, wenn nun die Leserschaft weiter wächst, hätte ich nichts dagegen...


Der erfolgreichste Beitrag handelt von blühenden Jacarandabäumen in Andalusien. Überrascht dich das?

Eigentlich nicht. Denn mit " Jacarandabäumen in Andalusien" sind schon zwei Schlagworte dabei, die Interesse wecken. " Blühende Jacarandabäume" liest sich recht exotisch und sie sind es ja auch, denn sie kommen in unseren Breiten nicht vor. Und natürlich möchte man sie anschauen und etwas über sie erfahren. "Andalusien" weckt in vielen von uns das Fernweh und wer schon mal da war, spürt sofort die südliche Sonne auf der Haut.

Das Blaue Wunder – blühende Jacarandabäume in Andalusien

Warum bist du 2015 Bürgerreporterin geworden?
Zuvor habe ich einige Jahre als ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Redaktion eines Online-Portals gearbeitet, mit dem Schwerpunkt Freizeit / Kunst- und Kulturveranstaltungen. Als diese Zusammenarbeit endete, suchte ich eine Möglichkeit, meine Kontakte zu den Kulturbetrieben, im besonderen zu den Museen, weiter zu pflegen. Ich hätte es sehr schade gefunden, wenn diese Verbindungen eingeschlafen wären. Der Lokalkompass bot sich mir da als geeignetste Plattform. Je nach meiner mir zur Verfügung stehenden Zeit kann ich Berichte einstellen. Und wenn Zeitmangel herrscht oder ich andere Prioritäten setzen muss, kann ich pausieren. Das wäre z.B. bei einer eigenen Webseite nicht möglich, die muss immer aktuell gehalten werden. Deshalb an dieser Stelle, mein großes DANKESCHÖN an den LK bzw. an die Redaktion. Denn ohne euch könnte ich das alles nicht so handhaben wie ich es tue.

Was war dein schönstes Erlebnis im LK?
Das "schönste Erlebnis" würde ich gerne in "schöne Erlebnisse" umbenennen...Ich habe mich sehr über den Abdruck meines Schnappschusses in der Printausgabe gefreut, ein Foto hat es auch mal auf die Newswall geschafft. Und ebenso freue ich mich darüber, dass ich mittlerweile einige Bürgerreporter/innen persönlich kennengelernt habe.

We Want You! - Von den Anfängen des Plakats bis heute

Stelle dich bitte in fünf Sätzen kurz vor.
Meine Geburtsstadt ist Hagen in Westfalen. Ich bin aber schon früh umgezogen "worden", meine Schulzeit bis zum Abitur habe ich in Emmerich am Rhein verbracht. Zum Studium bin ich nach Düsseldorf gezogen, habe Innenarchitektur an der FH studiert und nach dem Diplom dort auch gearbeitet. Die gemeinsame Wohnungssuche haben meinen Mann und mich eher per Zufall nach Duisburg geführt. Nun leben wir tatsächlich schon 34 Jahre hier. Das Ruhrgebiet wurde zu unserem Revier, aber wir sind auch gerne unterwegs. Aus Fernreisen sind Wanderreisen im In-und Ausland geworden. Im eigenen Schritttempo erlebt man die Landschaft doch viel intensiver. Gerne bin ich auf Küstenwegen mit Blick aufs Meer unterwegs. Am wohlsten fühle ich mich mit den Füßen im Sand, die Nase im Wind, mit Blick zum Horizont. Sorry, das sind doch mehr als fünf Sätze geworden...

Eine deiner Leidenschaften sind Kunst und Museen. Welcher Künstler oder welche Ausstellung sind dir besonders in Erinnerung geblieben?
Das ist ganz schwer zu beantworten. Ich habe viele Ausstellungen zu unterschiedlichsten Themen und Anlässen gesehen, häufig auch an außergewöhnlichen Orten, da bleiben viele in besonderer Erinnerung. Ich erlebe die Ausstellungen meistens in der Vorbesichtigung, ohne Publikum, ohne Ablenkung, im günstigsten Fall sind die Künstler bzw. Künstlerinnen dabei und stellen die Arbeiten vor. Das zu begleiten und zu beobachten, sind für mich ganz besondere Momente und ich bin sehr dankbar, dass ich dabei sein darf. Somit ist es auch immer die Ausstellung, in der ich gerade bin bzw. über die ich schreibe, die mich besonders fasziniert. Ich bin da sehr begeisterungsfähig.

Die Windhosen am Husumer Deich - eine Installation von Julia Bornefeld

Was gefällt dir am Lokalkompass, was ist verbesserungswürdig?
Was ich am Lokalkompass mag, ist die große Vielfalt an Themen. So verschieden die Bürgerreporter/innen sind, so vielfältig sind auch die Hobbies, Leidenschaften, Ideen und Gedanken, die sie auf dieser Plattform präsentieren und teilen. Ich kann in den Berichten und Fotos nach Lust und Laune stöbern, finde Anregungen, sehe und lerne Neues, kann mich prima austauschen. Ich schätze auch den freundlichen und respektvollen Umgangston. Verbesserungsvorschläge habe ich momentan keine. Falls mir was ein- oder auffällt, melde ich mich.

Mit Abstand - auf der Halde Norddeutschland

Du bist auch viel in der Natur unterwegs. Dein ultimativer Tipp für einen Spaziergang im Ruhrgebiet?
Ich bin bekennender "Halden-Hopper"... von dort oben auf Stadtlandschaften mit Industriekulisse und Wälder ("...ist das grün hier!") zu schauen, ist immer wieder schön. Im Kulturhauptstadtjahr haben wir mal eine organisierte Nachtwanderung von Halde Schurenbach quer durchs nächtliche Revier mit gefühlten zig-Umwegen zur Halde Hoheward gemacht, ausgerüstet mit Stirnlampe und Radiosender. Um Mitternacht haben wir einen Picknickstopp eingelegt und bei Sonnenaufgang waren wir dann am Ziel. Durchnässt vom Regen, aber glücklich, es geschafft zu haben. So etwas würde ich gern noch einmal machen, mit guten Freunden in einer lauen Sommernacht :-)))

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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