Die evangelische Kirchengemeinde Neumühl will mitnehmen und aufmuntern
Fenster dekorieren und Freude bereiten

Das Küchenfenster von Beate Becker halt in dieser schwierigen Zeit eine Botschaft bereit. Jetzt soll ihr Beispiel Schule machen.
Foto: Reiner Terhorst
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In ungewöhnlcihen Zeiten wie diesen tragen ungewöhnliche Ideen und Aktionen dazu bei, Menschen Mut zu machen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie nicht alleine sind. In der evangelischen Kirchengemeinde Neumühl sind einige dieser Ideen jetzt auf den Weg gebracht worden.

So hat Beate Becker von der Gemeindebriefredaktion eine schöne Idee von einer Mitmachaktion für Kinder aufgegriffen. Die Kinder sollen einen Regenbogen in ihr Fenster basteln oder malen. Dieses Symbol der Verbundenheit zu Gott und den Menschen soll den Kindern ein bisschen Trost und Hoffnung geben.

„Ich habe dies natürlich gleich mit meinen Kindern umgesetzt und nun schmücken zwei Regenbögen unsere Kinderzimmerfenster“, berichtet Beate Becker. Sie hat aber noch einen draufgelegt: „Ich wollte noch einen Schritt weiter gehen und auch den Erwachsenen in dieser sorgenerfüllten Zeit eine kleine Botschaft zukommen lassen. Und somit wurde auch mein Küchenfenster fleißig bemalt.“ Das soll weiter Schule machen. Deshalb ruft sie sie alle zum „Fenster dekorieren“ auf: „Es müssen nicht nur Regenbögen oder Texte sein, Ich bin auf die Kreativität der Menschen gespannt.“ Freuen würde sie sich auch über ein Foto des Fensters, das dann zum Mutmachen auf die Homepage der Gemeinde gesetzt wird. Das Foto soll an gemeindebriefredaktion@gmx.net gemailt werden.

"Schreibt, bastelt und malt"

Tatjana Wagner, die mit ihrer Familie direkt neben der Neumühler Gnadenkirche wohnt, hat eine weitere Idee. Sie ruft alle Jugendlichen, die momentan mit ihrer Zeit nichts oder wenig anzufangen wissen. in den sozialen Netzwerken dazu auf, an ältere Menschen zu denken, die keine Möglichkeit haben, sich im „Netz“ die Zeit zu vertreiben: „Ich rede von den Menschen, die im Altenheim oder Pflegeheim leben. Einige sind aber noch wirklich top drauf und vereinsamen dort in ihren Zimmern ohne Kontakt zu ihren Lieben. Einige haben ja nicht mal mehr Familie, Da hat sich dann die Pflege mal etwas mehr Zeit genommen. Genau können die Pflegekräfte aber jetzt nicht mehr leisten.“

An die Jugendlichen gerichtet, meint sie: „Schreibt, bastelt und malt, das kann jeder.. Steckt es in einen Umschlag und versendet diesen an das Alten- oder Pflegeheim eurer Wahl.“ Das Personal würde diese Botschaft dann die Bewohner verteilen.

Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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