Familiengottesdienst und Eine-Welt-Laden
„Hinschauen und Helfen“

Der Familiengottesdienst in der Versöhnungskirche wird nicht von den Pfarrern, sondern von einem Team aus der Gemeinde gestaltet.
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  • Der Familiengottesdienst in der Versöhnungskirche wird nicht von den Pfarrern, sondern von einem Team aus der Gemeinde gestaltet.
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Mit neuen Ideen, die zu einem großen Teil aus der Gemeinde selbst kommen, soll einerseits das Zusammengehörigkeitsgefühl, das Miteinander und Füreinander in der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm gestärkt werden. Andererseits ist „Gelebte Nachhaltigkeit“ der Begriff der Zukunft.

Beim Familiengottesdienst am letzten Sonntag in der Großenbaumer Versöhnungskirche an der Lauenburger Allee war zu spüren, was das Presbyterium unter tatkräftiger Einbindung der Menschen da auf Dauer fest etablieren möchte.

Die Arbeit mit den Familien nimmt einen breiten Raum ein, ohne das aktuelle Geschehen außer Acht zu lassen. Es ging daher auch um die Situation der Ukraine. „Hinschauen und Helfen“ lautete das Motto. Pfarrer Ernst Schmidt und Pfarrerin Ulrike Kobbe waren Teilnehmer des Gottesdienstes, standen aber nicht im Mittelpunkt. Aufbereitet hat das Thema ein Team, das den Familiengottesdienst, der immer am ersten Sonntag eines Monats stattfindet, vorbereitet und letztlich auch in Eigenregie durchführt.

"Hier ist die vor allem
Gemeinde gefragt!"

Und zwar so, dass ihn auch Familien mit Nachwuchs im Kindergarten- und Grundschulalter zusammen mit allen Generationen mitfeiern können. Der Kinderchor unter der Leitung von Kantorin Annette Erdmann wird den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. „Hier ist die Gemeinde gefragt, nicht die Pfarrer“, sagt Ernst Schmidt und freut sich, wie gut das mit der „Verantwortung übertragen und diese wahrnehmen“ auch funktioniert.

Diesmal öffnete im Anschluss an den Gottesdienst nach langer Corona-Unterbrechung auch wieder die Gemeinde-Cafeteria im benachbarten Gemeindehaus, wo sich viele schon auf Austausch und Gespräch bei einer Tasse Kaffee oder Tee gefreut haben. Selbstredend gab es keine Pappteller oder Plastikschälchen für das Gebäck. Angeboten wurden zudem faire Kaffee und Bioprodukte.

"Konfis" betreuen
den Eine-Welt-Laden

Bei der Gelegenheit konnten alle auch den neu gestalteten Eine-Welt-Laden besichtigen, der ab Sonntag, 22. Mai, regelmäßig von den Konfirmandinnen und Konfirmanden im Anschluss an den Gottesdienst betreut wird. Die Jugendlichen bieten dort fair gehandelte Waren aus aller Welt an. „Wir sprechen im Konfirmandenunterricht oft über Nachhaltigkeit, Bio-Landwirtschaft und Fair-Trade. Daraus ist das Projekt entstanden“, erläutert Ulrike Kobbe.

Es geht deshalb erst am 22. Mai weiter, weil am kommenden Sonntag der Motorrad-Gottesdienst – unsere Zeitung berichtete im Vorfeld ausführlich darüber – mit Bio-Würstchen beim anschließenden Grillen stattfindet. Am 15. Mai stehen die Konfirmationen an.

Unsere neuen Projekte sind auf riesige Resonanz bei Jung und Alt gestoßen. Das macht richtig Mut für die Zukunft und motiviert alle“, so Ernst Schmidt und Ulrike Kobbe. Weitere Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekgr.de.

Der Familiengottesdienst in der Versöhnungskirche wird nicht von den Pfarrern, sondern von einem Team aus der Gemeinde gestaltet.
Der Eine-Welt-Laden, initiiert von den Konfirmandinnen und Konfirmanden, wird zur festen Einrichtung.
Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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