Evangelische Kirchengemeinde Hamborn verabschiedete Pfarrer Matthias Weber-Ritzkowsky – Neue Herausforderung
Immer auf der Suche nach Antworten

Bezirksbürgermeister Marcus Jungbauer, Superintendent Armin Schneider und Pfarrerin Elke Banz dankten Pfarrer Matthias Weber-Ritzkowsky (v.l.) für seine längjährige Tätigkeit in der Ev. Kirchengemeinde Hamborn und wünschten ihm alles Gute für seine neuen Aufgaben.
Foto: Reiner Terhorst
  • Bezirksbürgermeister Marcus Jungbauer, Superintendent Armin Schneider und Pfarrerin Elke Banz dankten Pfarrer Matthias Weber-Ritzkowsky (v.l.) für seine längjährige Tätigkeit in der Ev. Kirchengemeinde Hamborn und wünschten ihm alles Gute für seine neuen Aufgaben.
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„Niemals geht man so ganz“, besagt ein altes Sprichwort. Auf Matthias Weber-Ritzkowsky, der zwei Jahrzehnte lang Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Hamborn war, trifft das zu. Er, der sich jetzt einer neuen Herausforderung stellt und eine Pfarrstelle in Linnep bei Breitscheid im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann antritt, hat hier Spuren hinterlassen.

Am 1. Januar 2000 begann er seinen Dienst in Hamborn. Der „Kölsche Jung“, der zuvor als Pastor der Evangelischen Studentengemeinde Aachen und Jülich tätig war, hat hier schnell Fuß gefasst, sich insbesondere der Kinder- und Jugendarbeit gewidmet und ein Jahrzehnt lang zusätzlich Religionsunterricht an der Leibniz-Gesamtschule erteilt. Darüber hinaus hat er in zahlreichen Gremien und Ausschüssen des Kirchenkreises sein Wort gemacht.

Im Abschieds- und Dankesgottesdienst in „seiner“ Friedenskirche kam bei ihm in Anbetracht von zwei Jahrzahnten engagierten Pfarrdienstes schon ein wenig Wehmut auf. Im Gespräch mit dem Wochen-Anzeiger sagt er: „Viele Kinder habe ich hier groß werden sehen, auch meine eigenen Kinder. Die Tochter ist nun erwachsen und in der Ausbildung. Der Sohn ist auch schon zwölf Jahre alt. Und auf einmal fragt man sich, ob das wirklich schon 20 Jahre hier sind. Ein Jahr lang habe ich intensiv darüber nachgedacht und mich schließlich dazu entschlossen, für die mindestens noch 15 Jahre meiner anstehenden Dienstzeit eine neue Herausforderung zu suchen.“

Zuversicht

In seiner Abschiedspredigt sprach Weber-Ritzkowsky von Veränderungen. Hamborn habe sich verändert, die Kirche auch. Veränderungen seien halt immer besagte Herausforderungen, die auch etwas mit Ängsten zu tun haben, vor allem aber mit Zuversicht.

In Hamborn habe er viele Gespräche geführt, in Gemeindegruppen, bei der Seelsorge, „aber auch einfach zwischen Tür und Angel.“ Gemeinsames Nachdenken, gemeinsames Überlegen, gemeinsame Lösungen suchen und finden, gemeinsames Trauern und gemeinsames Lachen, das alles habe ihn zwei Jahrzehnte geprägt. Karl Hußmann, Schulleiter der Leibniz-Gesamtschule, beschrieb den scheidenden Pfarrer und Religionspädagogen als einen Menschen, der stets wichtige Impulse gegeben und Zeichen gesetzt hat.

Dankbarkeit

Hamborns Pfarrerin Elke Banz dankte dem Kollegen für die geleistete Arbeit und seine vielen Anregungen in Wort und Schrift, denn Weber Ritzkowsky hat zahlreiche Artikel für den Gemeindebrief und Texte für Zeitschriften zu Papier gebracht. Banz: „Wir alle in unserer Gemeinde wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen in seinem neuen Amt in Linnep.“ Gleichzeitig freut sich die Hamborner Kirchengemeinde auf Jens Dallmann, Pfarrer in Anstellung, der als Entlastung für Pfarrerin Elke Banz Gottesdienste und den Konfirmandenunterricht übernehmen wird.

Sehr persönliche Worte fand Armin Schneider, Superintendent des Kirchenkreises Duisburg, bei der offiziellen Verabschiedung des langjährigen Hamborner Gemeindepfarrers.: „Es gab viele Fragen. Und Sie waren immer auf der Suche nach Antworten. Meistens haben Sie sie gefunden.“ Beim anschließenden Empfang nutzten viele Menschen aus der Gemeinde sowie aus Kirche, Politik und Gesellschaft die Gelegenheit, sich persönlich von Matthias Weber-Ritzkowsky zu verabschieden, unter ihnen auch Bezirksbürgermeister Marcus Jungbauer. „Ich habe noch viele Ideen und bin auf einen neuen Ort und neue Menschen gespannt, die mit mir die nächsten Wegstrecken gemeinsam gehen wollen“, sagte Weber-Ritzkowsky abschließend.

Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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