Gesamtschule Emschertal feiert den 20. „Abiturdurchgang“
„Kinder, wie die Zeit vergeht“

Einheitliche Motto-Shirts hatten schon immer was mit Zusammengehörigkeitsgefühl zu tun. Und das wurde und wird an der Gesamtschule Emschertal noch heute groß geschrieben.
Fotos: GET
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  • Einheitliche Motto-Shirts hatten schon immer was mit Zusammengehörigkeitsgefühl zu tun. Und das wurde und wird an der Gesamtschule Emschertal noch heute groß geschrieben.
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  • hochgeladen von Reiner Terhorst

„Kaum zu glauben, wie schnell zwei Jahrzehnte vergangen sind“, haben jetzt Lehrer und ehemalige Schüler der Gesamtschule Emschertal (GET) erschrocken und erfreut zugleich festgestellt. Jetzt feiert man dort nämlich den 20. „Abiturdurchgang“.

Alles begann 1997 mit der Einrichtung einer neuen Oberstufe, damals noch in den Kellerräumen im Walther-Rathenau-Berufskolleg und unter dem Namen Gesamtschule Hamborn/Neumühl. Nach längerer „Warteschleife“ war es nämlich soweit. Die Schule wurde eine „richtige“ Gesamtschule. Im „Stammhaus“ an der Neumühler Albert-Einstein-Straße gab es allerdings keine Möglichkeiten, eine Oberstufe zu installieren.

Geregelter Pendelverkehr

So ging es halt nach Hamborn, wo die Oberstufe noch heute beheimatet ist, inzwischen allerdings in den Räumen des ehemaligen Clauberg-Gymnasiums an der Kampstraße. Für die Schulleitung und die Lehrer bedeutet das fast täglichen „geregelten Pendelverkehr“. Die Trennung der Stufen hat sich ebenfalls als normal „eingependelt“.

Das kleine, aber stolze Jubiläum wird jetzt zu einer großen Wiedersehens-Feier. So gibt es am Freitag, 14. Juni, in der Zeit von 18 bis 22 Uhr an der Kampstraße kein Klassentreffen, sondern gleich ein ganzes „Schultreffen“. Zahlreiche aktive und ehemalige Lehrer und etliche Schülerinnen und Schüler aller bisherigen Abi-Jahrgänge haben ihr Kommen zugesagt.

Wiedersehen macht Freude

„Bei schönem Wetter feiern wir draußen auf dem Gelände, bei Regen geht es ab in die Clauberg-Halle, die ja unsere Schul-Aula ist“, sagt Lehrer Wolfgang Fischer, der das „Jahrzehnte-Treffen“ organisiert hat. Es gibt Gegrilltes, kleine Snacks und Getränke. Für das leibliche Wohl tragen die diesjährigen Abiturienten Sorge und bewirten ihre Vorgänger.

„Wir haben kein großes Programm geplant, sondern wollen in gemütlicher Atmosphäre einfach in Erinnerungen schwelgen und die Gedanken schweifen lassen“, erläutert Schulleiter Christoph Hönig. Zu sehen gibt es dennoch einiges, denn Wolfgang Fischer hat in den Archiven gekramt und einige Fotocollagen aus zwei bewegten und bewegenden Jahrzehnten zusammengestellt. Wiedersehen macht halt Freude.

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