Jetzt wurde wieder „Weihnachtsgeld“ übergeben – Zudem wird ein Frühlingsfest auf den Weg gebracht
Röttgersbach zieht an einem Strang

Jetzt wurden die beim letzten Röttgersbacher Weihnachtsmarkt erwirtschafteten Gelder mit Stolz unmd Dankbarkeit überreicht. Nun planen die Röttgersbacher eine weitere Großveranstaltung, die den Zusammenhalt im Stadtteil stärken soll.
Foto: Reiner Terhorst
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  • Jetzt wurden die beim letzten Röttgersbacher Weihnachtsmarkt erwirtschafteten Gelder mit Stolz unmd Dankbarkeit überreicht. Nun planen die Röttgersbacher eine weitere Großveranstaltung, die den Zusammenhalt im Stadtteil stärken soll.
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„Aus Weihnachten mach Frühling“. So könnte man die jüngsten Aktivitäten beschreiben, die jetzt in Röttgersbach die Runde machen. Nicht nur bei Insidern gilt der Bereich zwischen Revierpark und Jubiläumshain als einer der wohnlichsten und familärsten Stadtteile Duisburgs. Und dort machen viele Aktivposten jetzt wieder gemeinsame Sache.

Ein „gesellschaftlicher Meilenstein“ ist seit fast eineinhalb Jahrzehnten der alljährliche Röttgersbacher Weihnachtsmarkt, bei dem sich neben den Initiatoren Wohnungsgenossenschaft Hamborn und Volksbank Rhein-Ruhr stets viele Schulen, Kindergärten, Kirchen und Jugendeinrichtungen in den Dienst der guten Sache stellen und viel Geld für diejenigen erarbeiten, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Jetzt überreichten einige der zupackenden „Weihnachtsmänner und -frauen“ den Erlös des 13. Röttersbacher Weihnachtsmarkt der großen Hilfe nach dem „Kasse machen und dem Begleichen der letzten Rechnungen“ wieder an die Begünstigten. Das „Weihnachtsgeld vor Rosenmontag“ sorgte im Pfarrheim von St. Norbert erneut für eine Mischung aus Dankbarkeit und Riesenfreude.

Fast 50.000 Euro
für den guten Zweck 

Der Reinerlös kommt auch diesmal der Schulmaterialienkammer der Gemeinde St. Norbert in Zusammenarbeit mit dem Caritascentrum Nord sowie dem Jugendprojekt „ Die Arche“ der Gemeinde St. Hildegard zugute. Beide Institutionen wurden erneut mit jeweils 2.000 Euro bedacht, die die vielen ehrenamtlichen Helfer wieder erwirtschaftet haben. Insgesamt hat man in den gesamten Weihnachtsmarkt-Jahren fast 50.000 Euro für den guten Zweck zur Verfügung stellen können, eine stolze Summe, wie Axel Kocar, Technischer Vorstand der WoGe Hamborn, und Thomas Diederichs, Vorstandssprecher der Volksbank Rhein-Ruhr, berichteten.

Die lange Vorbereitung und der unermüdliche Einsatz am Samstag vor dem 1. Advent hatten sich gelohnt und wurden belohnt. Verständlich, dass es bei der Geldübergabe nur strahlende Gesichter gab. Zudem haben die Verantwortlichen der Schulmaterialienkammer und der Arche informative Einblicke in ihre Arbeit gegeben, so dass die Weihnachtsmarkt-Aktivposten feststellen konnten: „Bei Ihnen ist das Spendengeld in guten Händen.“ Mit im „helfenden Boot“ war wieder alles, was im Stadtteil Rang und Namen hat.

Neben der Wohnungsgenossenschaft Hamborn und der Volksbank Rhein-Ruhr waren auch diesmal die Schule am Park, der Kindergarten St. Barbara, die Schule am Röttgersbach, die Kindertagesstätte Fahrner Straße, der Seniorenkreis und Seniorenchor der Kirchengemeinde St. Barbara, die Schule am Mattlerbusch, das Senftöpfchen, die Pfarrjugend von St. Barbara, das Projekt Arche der Gemeinde St. Hildegard und die Schreinerei Schweers vertreten.

Auf Spendengelder
sehr angewiesen

Hiltrud Weinforth und Elke Stöckicht von der Schulmaterialienkammer sowie Heinrich Kahlert, Vorsitzender des Gemeinderates von St. Hildegard und der Arche sowie Arche-Mitarbieterin Christine Ulmer machten deutlich, wie sehr sie auf Spendengelder angewiesen sind.

Für alle Beteiligten bei der Spendenübergabe war klar: Am Samstag, 30. November, geht die Erfolgsgeschichte auch in diesem Jahr weiter, denn dann findet wie immer am Samstag vor dem 1. Advent der 14. Röttgersbacher Weihnachtsmarkt der großen Hilfe statt.

Frühlingsfest in
den Startlöchern

Aber zuvor gibt es ein weiteres Großereignis im Stadtteil, das zeigt, dass Röttgersbach wirklich an einem Strang zieht. Motiviert durch den Weihnachtsmarkt und die starke Beteiligung der Nachbarn bei der Weihnachtsbeleuchtung am Kreisverkehr Ziegelhorststraße im Einmündungsbereich der Pollerbruch- und Röttgersbachstraße haben sich engagierte Röttgersbacher um die Bezirksvertreterin Renate Gutowski und Jörg Stratenhoff von der Projektgemeinde St. Barbara gedacht, dass man aus diesem „Netzwerk der Aktiven“ mehr machen kann. Ein Frühlimngsfest, wie es früher der längst nicht mehr existierende Werbering Obermarxloh-Röttgersbach durchführte, soll den Zusammenhalt im Stadtteil stärken und fördern. 

Es wurden Ideen gesammelt, was man alles machen kann. Jetzt steht fest: Das „neue“ Röttgersbacher Frühlinghsfest findet am Sasmtag, 25. Mai, von 14 bis 18 Uhr, auf der Wiese vom Mattlerbusch zur Ziegelhorstsraße statt. Hier soll zudem ein „Röttgersbach Baum“ gepflanzt werden. Das wird ein heimischer Baum sein, der vorher von den Röttgersbachern ausgewählt werden soll. Der dann wachsende Baum soll dann in den kommenden Jahren das Zentrum von weiteren Frühlingsfesten sein. „Unsere Auszubildenden werden den Baum fachgerecht pflanzen,“ so Landschafts- und Gartenbau-Experte Michael Fastrich von der WISAG.

Das Frühlingsfest wird, so der Landtagsabgeordnete Frank Börner zum Wochen-Anzeiger, „zunächst ein Stadtteilfest von Röttgersbachern für Röttgersbach sein.“ Es wird leckeres Essen und Trinken geben. Auf der Röttgersbach-Bühne, zur Verfügung gestellt von der WoGe Hamborn, wird es ein Kulturprogramm mit Live-Musik geben.

Röttgersbach-Baum
mit Symbolkraft

Daneben soll es aber auch eine Messe für die Röttgersbacher Vereine und Geschäftsleute werden, die hier ihre Arbeit oder Produkte darstellen können. Vereine, die sich darstellen, sollen auch etwas zur Unterhaltung von Kindern beitragen.

„Mit dem jedes Jahr wachsenden Baum,“ so Nicole Kautz vom Reisebüro Kautz, „wollen wir mit unserem Fest dann auch jedes Jahr etwas größer werden.“ Anmelden kann man sich unter baum@roettgersbach.de oder beim Reisebüro Kautz an der Kaiser-Friedrich-, Ecke Ziegelhorststraße. Am Montag, 11. März, treffen sich dort um 19 Uhr interessierte Röttgersbacher, um das Projekt weiter voranzubringen.

Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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